# HR-Software – Personizer https://www.personizer.com Tue, 28 Jul 2026 06:20:39 +0000 de hourly 1 https://www.personizer.com/wp-content/uploads/personizer-icon-100.png # HR-Software – Personizer https://www.personizer.com 32 32 Digitale Personalakte Pflicht ab 2027: Fristen, Aufbewahrung und Bußgelder im Überblick https://www.personizer.com/de/hr/digitale-personalakte-pflicht-2027/ Wed, 22 Jul 2026 09:26:46 +0000 https://www.personizer.com/?p=14052 Viele Personalabteilungen führen ihre Akten noch als Papierordner oder verstreute Excel-Dateien. Ab dem 1. Januar 2027 reicht das für bestimmte Unterlagen nicht mehr: Dann müssen entgelt- und sozialversicherungsrelevante Dokumente elektronisch vorliegen. Genau darum dreht sich die digitale Personalakte und die Pflicht 2027. Wer bis dahin nicht umgestellt hat, riskiert Bußgelder und Ärger bei der nächsten Betriebsprüfung. Was das konkret heißt, welche Fristen gelten und was ein Verstoß kostet – der Reihe nach.

Im Folgenden werden viele Begriffe aus Gesetzestexten verwendet. Um den Gesetzeswortlaut nicht zu verändern, wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Was ist die digitale Personalakte – und was ändert die Pflicht ab 2027?

Die digitale Personalakte ist ein elektronisches Ablagesystem, das alle personenbezogenen Dokumente eines Arbeitsverhältnisses zentral, DSGVO-konform und rechtssicher speichert – vom Arbeitsvertrag über Gehaltsdaten bis zu Nachweisen und Zeugnissen. Statt eines Papierordners im Schrank liegt jedes Dokument geordnet und durchsuchbar an einem Ort.

Der eigentliche Grund, warum das Thema gerade jetzt Fahrt aufnimmt, steckt im Sozialversicherungsrecht. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Arbeitgeber bestimmte Entgeltunterlagen zwingend elektronisch führen. Das ergibt sich aus § 8 der Beitragsverfahrensverordnung (BVV).

Was gehört überhaupt in die Personalakte?

Eine feste gesetzliche Definition, was eine Personalakte enthalten muss, gibt es nicht. In der Praxis sammelt sie alles, was für das Arbeitsverhältnis relevant ist: Bewerbungsunterlagen, den Arbeitsvertrag und seine Änderungen, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise, Urlaubs- und Krankheitsdaten, Abmahnungen, Zeugnisse. Der springende Punkt: Nur ein Teil dieser Dokumente fällt unter die neue Elektronikpflicht – dazu gleich mehr.

Die Rechtsgrundlage: § 8 Beitragsverfahrensverordnung (BVV)

§ 8 Abs. 2 BVV legt fest, dass bestimmte Unterlagen „in elektronischer Form zu den Entgeltunterlagen zu nehmen“ sind. Damit verschiebt der Gesetzgeber die Standardform vom Papier zur Datei. Für eine Übergangszeit gilt noch eine Ausnahme, die aber ausläuft – und genau das macht 2027 zum Stichjahr.

Welche Dokumente müssen ab 2027 digital vorliegen?

Betroffen ist nicht die komplette Personalakte, sondern nur die entgelt- und sozialversicherungsrelevanten Nachweise, die § 8 Abs. 2 BVV aufzählt. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitserlaubnisse, Nachweise zur Krankenversicherung und bestimmte Erklärungen von Beschäftigten. Deinen Arbeitsvertrag oder ein Arbeitszeugnis musst du also nicht wegen 2027 zwingend digitalisieren – die Pflicht zielt auf die Unterlagen, die bei einer Sozialversicherungsprüfung zählen.

DokumentElektronikpflicht ab 2027?Grundlage
Nachweise zur Kranken-/VersicherungspflichtJa§ 8 Abs. 2 BVV
Arbeitserlaubnis-NachweiseJa§ 8 Abs. 2 BVV
Erklärungen von Beschäftigten (z. B. zu Beitragsfragen)Ja§ 8 Abs. 2 BVV
Arbeitsvertrag, ZusatzvereinbarungenNicht durch § 8 BVV erfasst
Zeugnisse, AbmahnungenNicht durch § 8 BVV erfasst

Gut zu wissen: Auch wenn nur ein Teil der Dokumente unter die Pflicht fällt, lohnt sich in den meisten Betrieben die komplette Digitalisierung. Zwei parallele Systeme – hier ein Papierordner, dort eine Datei – bedeuten doppelte Pflege und doppelte Fehlerquellen.

Bis wann musst du handeln? Übergangsfrist und Zeitplan

Bis zum 31. Dezember 2026 kannst du dich noch von der elektronischen Führung befreien lassen, danach ist Schluss. § 8 Abs. 3 BVV formuliert das so:

„Bis zum 31. Dezember 2026 kann sich der Arbeitgeber von der Führung elektronischer Unterlagen auf Antrag bei dem für ihn zuständigen Prüfdienst der Deutschen Rentenversicherung nach § 28p des Vierten Buches Sozialgesetzbuch befreien lassen.“

Der Befreiungsantrag ist damit ein Auslaufmodell. Wer keinen stellt oder keine Befreiung mehr bekommt, für den gilt die Pflicht ab dem 1. Januar 2027. Ehrlich gesagt ergibt es für die wenigsten Betriebe Sinn, bis dahin noch auf ein Papiersystem zu setzen, das man ohnehin bald umstellen muss.

Countdown bis zum 1. Januar 2027

Damit der Umstieg nicht in letzter Minute hektisch wird, ein grober Fahrplan:

  1. Bestandsaufnahme: Welche entgeltrelevanten Unterlagen führst du aktuell auf Papier? Wo liegen sie, wer pflegt sie?
  2. Formatprüfung: Liegen die betroffenen Dokumente in einem Format vor, das die Deutsche Rentenversicherung bei der Prüfung akzeptiert und maschinell auslesen kann?
  3. Rechte-Konzept: Wer darf künftig was sehen? (Dazu weiter unten mehr.)
  4. Testlauf: Ein Probelauf mit wenigen Akten deckt Lücken auf, bevor der Ernstfall kommt.

Den kompletten Umstellungsprozess von Papier auf digital haben wir separat aufgeschlüsselt. Die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung einer digitalen Personalakte findest du in unserem Grundlagenartikel. Hier bleiben wir beim Compliance-Winkel.

Was passiert, wenn du die Frist verpasst? Bußgelder und Konsequenzen

Wer Entgeltunterlagen nicht ordnungsgemäß führt oder aufbewahrt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Grundlage ist § 111 SGB IV in Verbindung mit der Aufzeichnungspflicht aus § 28f SGB IV. Als Ordnungswidrigkeit gilt nach § 111 Abs. 1 Nr. 3 SGB IV, wer „entgegen § 28f Absatz 1 Satz 1 eine Entgeltunterlage nicht führt oder nicht aufbewahrt“ – und für genau diesen Fall setzt § 111 Abs. 4 SGB IV den Bußgeldrahmen auf bis zu 50.000 Euro.

Aber: Das Bußgeld ist selten das größte Problem. Fehlen bei der Betriebsprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung prüffähige Unterlagen, kann die Prüfung die Beiträge schätzen. Und solche Schätzungen fallen für den Betrieb selten günstig aus. Dazu kommt der Aufwand: Eine Prüfung, bei der Belege fehlen, zieht sich, bindet Personal und endet oft in Nachforderungen.

Wichtig: Neben dem sozialversicherungsrechtlichen Bußgeld greift der Datenschutz. Für Verstöße im Umgang mit personenbezogenen Beschäftigtendaten reicht der Bußgeldrahmen der DSGVO nach Art. 83 bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das ist ein anderer Rechtsrahmen als die 50.000 Euro nach SGB IV, kann aber parallel zum Tragen kommen.

Wenn Entgeltunterlagen ohnehin digital vorliegen müssen, ist es naheliegend, sie direkt an die Lohnabrechnung anzubinden. Genau dafür gibt es die DATEV-Schnittstelle von Personizer, die Stammdaten, Abwesenheiten und eAU-Abrufe automatisiert überträgt und Doppeleingaben zwischen HR und Buchhaltung überflüssig macht.

Wie lange musst du Personalakten-Dokumente aufbewahren?

Eine einheitliche Aufbewahrungsfrist für „die Personalakte“ gibt es nicht. Sie hängt am jeweiligen Dokumenttyp und reicht von drei bis zu dreißig Jahren. Wer alles pauschal gleich lange lagert, produziert entweder Datenmüll oder verstößt gegen Löschpflichten.

DokumenttypFristRechtsgrundlage
Allgemeine arbeitsrechtliche Unterlagen (über die Ansprüche verjähren)3 Jahre§ 195 BGB
Entgeltunterlagen (Sozialversicherung)bis zum Ablauf des auf die letzte Prüfung folgenden Kalenderjahres§ 28f Abs. 1 SGB IV
Lohnkonten6 Jahre§ 41 Abs. 1 EStG
Buchungsbelege8 Jahre§ 147 Abs. 3 AO
Bücher, Jahresabschlüsse10 Jahre§ 147 Abs. 3 AO
Unterlagen zur betrieblichen Altersvorsorge (abgeleitet)bis zu 30 Jahre§ 18a BetrAVG

Ein paar Fristen verdienen eine Einordnung, weil sie in der Praxis gern falsch verstanden werden.

Die drei Jahre sind keine feste Aktenfrist, sondern leiten sich aus der regelmäßigen Verjährung ab: „Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre“ (§ 195 BGB). Solange Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend gemacht werden könnten, willst du die passenden Unterlagen noch haben.

Bei Entgeltunterlagen nennt § 28f Abs. 1 SGB IV keine feste Jahreszahl, sondern koppelt die Aufbewahrung an die Betriebsprüfung: Sie sind „bis zum Ablauf des auf die letzte Prüfung (§ 28p) folgenden Kalenderjahres geordnet aufzubewahren“. Da die Deutsche Rentenversicherung „mindestens alle vier Jahre“ prüft (§ 28p Abs. 1 SGB IV), landest du in der Praxis bei rund fünf Jahren – im Zweifel eher länger lagern als zu früh löschen.

Das Lohnkonto ist dagegen klar geregelt: „Die Lohnkonten sind bis zum Ablauf des sechsten Kalenderjahres, das auf die zuletzt eingetragene Lohnzahlung folgt, aufzubewahren“ (§ 41 Abs. 1 EStG).

Die 30 Jahre bei der betrieblichen Altersvorsorge sind eine Empfehlung, keine ausdrückliche gesetzliche Aufbewahrungspflicht. Sie folgen aus § 18a BetrAVG: „Der Anspruch auf Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung verjährt in 30 Jahren.“ Weil ein Beschäftigter theoretisch Jahrzehnte später einen Anspruch nachweisen können muss, empfiehlt sich die entsprechend lange Aufbewahrung der Belege.

Wer darf auf die digitale Personalakte zugreifen?

Zugriff bekommt nur, wer die Daten für seine Aufgabe wirklich braucht. Fachleute nennen das Need-to-know-Prinzip. Rechtlich gestützt wird das von Art. 32 DSGVO (Sicherheit der Verarbeitung) und § 26 BDSG (Verarbeitung von Beschäftigtendaten). § 26 Abs. 1 BDSG erlaubt die Verarbeitung, „wenn dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder nach Begründung des Beschäftigungsverhältnisses für dessen Durchführung oder Beendigung erforderlich ist“. Alles darüber hinaus ist begründungspflichtig.

In der Praxis bedeutet das granulare, rollenbasierte Zugriffsrechte statt eines gemeinsamen Ordners für alle. Die HR-Leitung sieht mehr als eine Teamleitung, und Gehaltsdaten bleiben auf einen engen Kreis beschränkt. Art. 32 Abs. 1 DSGVO nennt als geeignete Schutzmaßnahme ausdrücklich „die Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener Daten“. Ein Papierordner im abschließbaren Schrank leistet das nicht in vergleichbarer Feinheit.

Personalakten sicher, aber zugänglich

Mit der digitalen Personalakte von Personizer legst du selbst fest, wer Zugriffsrechte erhalten darf. Gespeichert wird verschlüsselt auf ISO-zertifizierten Servern in der EU.

Mitarbeitende im Büro am arbeiten

Einsichtsrecht der Mitarbeitenden (§ 83 BetrVG)

Beschäftigte dürfen ihre eigene Akte jederzeit einsehen. § 83 Abs. 1 BetrVG formuliert das eindeutig: „Der Arbeitnehmer hat das Recht, in die über ihn geführten Personalakten Einsicht zu nehmen.“ Dabei darf ein Betriebsratsmitglied hinzugezogen werden, das über den Inhalt Stillschweigen zu bewahren hat. Ergänzend gibt Art. 15 DSGVO jeder betroffenen Person das Recht auf Auskunft darüber, welche Daten über sie verarbeitet werden. In einer digitalen Akte ist eine solche Auskunft mit wenigen Klicks erfüllt, statt einen ganzen Ordner kopieren zu müssen.

Zugriff durch den Betriebsrat – kein Freifahrtschein

Ein generelles Zugriffsrecht auf alle Personalakten hat der Betriebsrat nicht. Er kann im Einzelfall hinzugezogen werden, wenn ein Beschäftigter das bei seiner eigenen Akteneinsicht wünscht (§ 83 Abs. 1 BetrVG). Ein pauschaler Durchgriff auf sämtliche Akten lässt sich daraus nicht ableiten.

Papier- oder digitale Personalakte: Was lohnt sich mehr?

Für die reine Pflichterfüllung ab 2027 führt bei den betroffenen Entgeltunterlagen ohnehin kein Weg an der elektronischen Form vorbei. Aber auch abseits der Pflicht zeigt der direkte Vergleich, wo die Papierakte an ihre Grenzen kommt.

KriteriumPapierakteDigitale Personalakte
Dokument findenSuchen im Ordner, Standort gebundenVolltextsuche, ortsunabhängig
Prüfungssicherheit (§ 8 BVV)ab 2027 für Entgeltunterlagen nicht mehr zulässigerfüllt die elektronische Form
ZugriffskontrolleSchrank auf/zu, kaum abstufbarrollenbasiert, protokollierbar
Aufbewahrung & Löschungmanuell, fehleranfälligFristen systemgestützt nachhalten
Schutz vor VerlustFeuer, Wasser, VerlegenBackup, mehrfach gesichert

Ein Feuer im Aktenraum, ein verlegter Ordner, eine Kaffeetasse zur falschen Zeit – bei Papier ist ein Dokument im Zweifel weg. Eine digitale Akte lässt sich sichern und wiederherstellen. Das ist kein Nice-to-have, sondern für aufbewahrungspflichtige Unterlagen ein echter Risikofaktor.

Mehr als Pflichterfüllung: diese Vorteile kommen dazu

Die 2027-Pflicht ist der Anlass, der Nutzen reicht weiter. Eine an einem Ort gebündelte digitale Akte spart Suchzeit, macht Onboarding und Offboarding nachvollziehbar und lässt sich direkt an die Lohnabrechnung anbinden. Personizer ist eine modulare HR-Software für kleine und mittlere Unternehmen im DACH-Raum mit Zeiterfassung, Urlaubsplanung, digitaler Personalakte und DATEV-Integration. Die Personalakte ist also kein isoliertes Werkzeug, sondern hängt mit den übrigen HR-Prozessen zusammen. Welche Vorteile eine digitale Personalakte im Betriebsalltag konkret bringt, vertiefen wir im Grundlagenartikel zur digitalen Personalakte.

Digitale Personalakte Pflicht ab 2027: Fristen, Aufbewahrung und Bußgelder im Überblick

Excel-Vorlage für Mitarbeiterakten

Alle Personaldaten
zentral, importfertig
für Personizer

Ist die digitale Personalakte für alle Unternehmen Pflicht?

Nein. Ab dem 1. Januar 2027 müssen nur bestimmte entgelt- und sozialversicherungsrelevante Unterlagen nach § 8 Abs. 2 BVV elektronisch geführt werden – nicht die gesamte Personalakte. Dokumente wie Arbeitsverträge oder Zeugnisse sind davon nicht erfasst.

Was passiert, wenn ich die Frist zum 1. Januar 2027 verpasse?

Wer Entgeltunterlagen nicht ordnungsgemäß führt oder aufbewahrt, riskiert nach § 111 SGB IV ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Dazu kommen erschwerte Betriebsprüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung und mögliche Beitragsnachforderungen, wenn prüffähige Unterlagen fehlen.

Wie lange muss ich Personalakten-Dokumente aufbewahren?

Das hängt vom Dokumenttyp ab: allgemeine arbeitsrechtliche Unterlagen orientieren sich an der dreijährigen Verjährung (§ 195 BGB), Lohnkonten sind sechs Jahre aufzubewahren (§ 41 Abs. 1 EStG), Buchungsbelege acht und Bücher zehn Jahre (§ 147 Abs. 3 AO). Bei der betrieblichen Altersvorsorge empfiehlt sich wegen der 30-jährigen Verjährung (§ 18a BetrAVG) eine entsprechend lange Aufbewahrung.

Wer darf Einsicht in die digitale Personalakte nehmen?

Die betroffene Person selbst hat nach § 83 Abs. 1 BetrVG jederzeit ein Einsichtsrecht in die eigene Akte und darf dabei ein Betriebsratsmitglied hinzuziehen. HR und Führungskräfte greifen nur im Rahmen ihrer Rolle zu. Ein generelles Zugriffsrecht des Betriebsrats auf alle Akten besteht nicht.

Muss ich meine gesamte Personalakte digitalisieren, oder reichen die Pflichtdokumente?

Rechtlich reichen die in § 8 BVV genannten Pflichtunterlagen. In der Praxis lohnt sich meist die vollständige Digitalisierung, weil parallele Papier- und Digitalablagen doppelten Aufwand und zusätzliche Fehlerquellen bedeuten. Personizer bildet die komplette Personalakte digital ab, nicht nur die Pflichtteile.

Erfüllt die digitale Personalakte von Personizer die 2027-Pflicht?

Personizer speichert Personalakten-Dokumente zentral, verschlüsselt und auf ISO-zertifizierten Servern in der EU, mit rollenbasierten Zugriffsrechten und einer DATEV-Schnittstelle für die Lohnabrechnung. Damit lassen sich die betroffenen Entgeltunterlagen elektronisch führen und an die Abrechnung anbinden. Die Verantwortung, dass wirklich alle nach § 8 BVV geforderten Unterlagen erfasst sind, bleibt beim Arbeitgeber – die Software liefert die technische Grundlage dafür.

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DATEV-Schnittstelle und digitale HR-Verwaltung: Wie Personizer deine Lohnabrechnung vereinfacht https://www.personizer.com/de/hr/datev-schnittstelle/ Tue, 07 Apr 2026 06:54:26 +0000 https://www.personizer.com/?p=13439 Monatsende. Die Lohnabrechnung steht und und irgendwo zwischen Excel-Tabellen, E-Mail Anfragen und handgefertigten Stundenzetteln sucht dein Team die richtigen Zahlen. Das Gute? Das geht auch anders. Mit Personizer pflegst du Mitarbeiterstrukturen und überträgst Abwesenheiten direkt an DATEV, ohne Umwege und manuelle Doppeleingaben.

Die DATEV-Schnittstelle und warum sie für KMU so wichtig ist

DATEV ist die führende Software für Steuerberater und Buchhalter in Deutschland. Viele kleine und mittelständische Unternehmen arbeiten mit Steuerbüros zusammen, die DATEV bereits nutzen.
Eine DATEV-Schnittstelle ist eine digitale Verbindung zwischen deiner HR-Software und DATEV.
Diese Schnittstelle überträgt folgende Daten automatisiert, ganz ohne manuelle Eingabe:

  • Mitarbeiterstammdaten
  • Abwesenheiten
  • eAU-Abruf

Ohne eine digitale Zeiterfassung bedeutet das: Stammdaten manuell einpflegen, Abwesenheiten per E-Mail kommunizieren, Korrekturen nachschicken. Zeit, die deutlich wertvoller investiert werden darf.

Das Problem, wenn HR und Lohnabrechnung nicht zusammenpassen

Ohne strukturierte digitale Lösung entstehen typische Probleme:

  • Stammdaten werden manuell doppelt gepflegt, in der HR-Software und in DATEV
  • Abwesenheiten per E-Mail oder Zuruf weitergegeben
  • Fehler schleichen sich ein, weil Daten nicht synchron sind
  • DSGVO-Risiken durch unsichere Datenweitergabe

Die Schnittstelle zu DATEV schafft hier klare Abhilfe: Daten werden einmal in Personizer gepflegt und von dort direkt an DATEV übermittelt. Pünktlich, vollständig und nachvollziehbar.

Von der Zeiterfassung direkt zum DATEV-Export

Personizer bündelt alle relevanten HR-Daten an einem Ort. So wird die monatliche Übergabe ans Steuerbüro zur Routine, ganz ohne Papierkram.

zerknülltes Papier

So funktioniert der DATEV-Export mit Personizer Schritt für Schritt

Personizer übernimmt in diesem Prozess den HR-Teil: Mitarbeiterdaten werden strukturiert abgelegt und Abwesenheiten zentral verwaltet
Die so gesammelten Daten lassen sich am Monatsende in einem Format exportieren ,das dein Steuerbüro direkt in DATEV weiterverarbeiten kann.

Schritt 1: Mitarbeiterstammdaten pflegen
Lege neue Mitarbeiter in Personizer an oder aktualisiere bestehende Profile. Persönliche Daten, Sozialversicherungsinfos und mehr. Alle Daten werden automatisch in DATEV exportiert.

Schritt 2: Abwesenheiten eintragen
Urlaubsanträge, Elternzeiten und weitere Abwesenheiten werden direkt in Personizer erfasst und über die Schnittstelle an DATEV übermittelt. Dein Steuerbüro hat damit stets aktuelle und korrekte Informationen.

Schritt 3: eAU-Abruf
Krankheitsmeldungen lassen sich über die Schnittstelle direkt als elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) abrufen. Ohne manuelles Nachfragen beim Mitarbeiter.

Die Digitale Personalakte als Datenbasis hinter dem DATEV-Export

Dein Steuerbüro braucht für eine saubere, digitale Lohnabrechnung neben den erbrachten Stunden auch korrekte Stammdaten: Vertragsdetails, Steuerklasse und Einsatzbereiche. Genau dafür gibt es die Digitale Personalakte.
Das Steuerbüro nutzt diese Daten dann auf seiner Seite in DATEV LODAS oder vergleichbaren DATEV-Lohnprogrammen.

Alle relevanten Mitarbeiterdaten an einem Ort, mit klaren Zugriffsrechten. Damit nicht jeder alles sieht, aber alle das Richtige finden. DSGVO-konform, ohne Dokumente in E-Mail-Verläufen oder ungeschützten Ordnern.

Fazit: Weniger Reibung zwischen HR und Buchhaltung

Die Übergabe ans Steuerbüro muss kein monatlicher Aufwand sein. Wenn Stammdaten und Abwesenheiten zentral in Personizer verwaltet und direkt an DATEV übertragen werden, wird der Prozess zur Routine und nicht zur Herausforderung.

Personizer schafft genau diese Grundlage: strukturierte Daten, transparente Prozesse und eine saubere DATEV-Übertragung. So bleibt mehr Zeit für das, was wirklich zählt.

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Was übergibt der DATEV-Export von Personizer genau?

Der Export umfasst Arbeitsstunden, Überstunden, Urlaubstage und Fehlzeiten. Alle relevanten Zeitdaten für die Lohnabrechnung. Die Vergütung bliebt direkt beim Steuerberater und wird seperat gepflegt.

Wie funktioniert die DATEV-Integration technisch?

Personizer ist kein natives DATEV-Addon, aber die erfassten Zeitdaten lassen sich strukturiert exportieren und problemlos von deinem Steuerbüro in DATEV weiterverarbeiten. Der Export ist so strukturiert, dass das Steuerbüro die Daten direkt nutzen kann.

Wie sicher sind Mitarbeiterdaten in einer digitalen Personalakte?

Personizer verarbeitet alle Daten DSGVO-konform. Zugriffsrechte lassen sich steuern. So sieht jede Person nur das, was sie sehen darf. Keine Excel-Dateien mit offenen Zugängen.

DATEV-Schnittstelle und digitale HR-Verwaltung: Wie Personizer deine Lohnabrechnung vereinfacht
Hast du weitere Fragen?

Lass dich von Kai durchs Produkt führen und dir alles zeigen. Dein persönlicher Ansprechpartner!

DATEV-Schnittstelle und digitale HR-Verwaltung: Wie Personizer deine Lohnabrechnung vereinfacht
DATEV-Schnittstelle und digitale HR-Verwaltung: Wie Personizer deine Lohnabrechnung vereinfacht

Digitalisiere dein Team

Mit Personizer machst du Skills, Lernziele und Entwicklungsstände im Team sichtbar – zentral dokumentiert und jederzeit aktuell.

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Warum Personizer? HR-Prozesse digitalisieren – Zeiterfassung, Urlaub & Personalakte https://www.personizer.com/de/hr/zeiterfassungsapp-urlaubsplanung-personalakte/ Wed, 11 Feb 2026 10:18:36 +0000 https://www.personizer.com/?p=13381 HR-Prozesse kosten in vielen Unternehmen unnötig Zeit – besonders wenn Zeiterfassung, Urlaubsplanung und Mitarbeiterdaten nicht zentral organisiert sind. Genau hier setzt Personizer an: Mit einer digitalen Lösung werden Abläufe einfacher, transparenter und rechtssicher. In diesem Artikel zeigen wir, warum sich der Umstieg lohnt – und welche Vorteile ihr wirklich habt.  

HR-Prozesse heute: Warum viele Unternehmen unnötig Zeit verliere 

Viele Unternehmen bleiben lange bei ihren bestehenden Prozessen – einfach, weil es „irgendwie läuft“.
Doch irgendwann wird klar: Der Aufwand steigt, Abstimmungen häufen sich und kleine Fehler sorgen plötzlich für große Unruhe im Alltag. Hinzu kommt ein enormer Zeitverlust.

Studien zeigen: Viele Unternehmen handeln zu spät statt vorausschauend

Ein Grund dafür ist, dass viele Unternehmen nicht vorausschauend planen, sondern eher reagieren. Die Studie „Resilience by Design“ von ATOSS zeigt genau dieses Muster: 66 % der Unternehmen reagieren auf Veränderungen, statt sich aktiv darauf vorzubereiten. Genau dieser „Reaktionsmodus“ sorgt im HR-Alltag häufig für unnötigen Aufwand – etwa bei Zeiterfassung, Urlaubsplanung oder der Verwaltung sensibler Mitarbeiterdaten.

Wenn Arbeitszeiten nachgetragen werden müssen, Urlaubsanträge unübersichtlich werden oder Informationen in verschiedenen Systemen verstreut liegen, kostet das nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Spätestens dann wird klar: HR braucht eine Lösung, die Prozesse strukturiert, digitalisiert und gleichzeitig gesetzeskonform macht.

Zeiterfassung digitalisieren statt komplizierter Abläufe 

Gerade bei der Zeiterfassung kosten alte Prozesse oft unnötig Zeit: Zeiten werden notiert, nachgetragen, über verschiedene Wege gesammelt oder schlicht weg vergessen – und am Ende fehlt trotzdem die Übersicht. Eine moderne Zeiterfassungsapp macht es deutlich einfacher. Mitarbeitende können ihre Arbeitszeit direkt per Smartphone erfassen – schnell, mobil und ohne Umwege. So entstehen klare Daten, weniger Rückfragen und deutlich weniger Aufwand für HR und Teams.

Zeiterfassungsapp: Warum mobil erfassen heute den Unterschied macht

Wichtig dabei: Nicht jede digitale Zeiterfassung bedeutet automatisch eine App-Lösung. Viele Systeme funktionieren weiterhin nur stationär oder über umständliche Tools. Eine echte Zeiterfassungsapp bietet dagegen den Vorteil, dass Mitarbeitende flexibel arbeiten können – egal ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs.

Urlaub digital planen: schnell beantragen und freigeben 

Auch bei der Urlaubsplanung entsteht in vielen Unternehmen unnötiger Aufwand: Anträge kommen per Mail, Zuruf oder Chat, werden irgendwo notiert und müssen am Ende manuell nachgepflegt werden. Das sorgt schnell für Missverständnisse, Überschneidungen im Team und fehlende Transparenz. Das kann schnell zu Ärger führen.

Digitale Urlaubsfreigaben: weniger Abstimmung, mehr Überblick

Wenn Unternehmen Urlaub digital planen, wird der Prozess deutlich einfacher. Mitarbeitende können ihre Urlaubstage direkt online beantragen und Vorgesetzte den Antrag mit wenigen Klicks freigeben. Dadurch bleibt der Überblick jederzeit erhalten – ohne ständiges Nachfragen oder Chaos in der Planung.

Gerade bei Sonderfällen wie längeren Auszeiten oder einem Sabbatjahr zeigt sich der Vorteil digitaler Prozesse besonders deutlich. Auch wenn ein Mitarbeiter mal nicht vor Ort ist oder sich sogar in einer anderen Zeitzone befindet, kann der Urlaub effizient geplant werden.

Mitarbeiterdaten zentral verwalten – Die Personalakte

Arbeitsvertrag, Steuer-ID, Sozialversicherungsunterlagen, Krankmeldungen, Bescheinigungen oder wichtige personenbezogene Dokumente – im HR-Alltag sammelt sich schnell einiges an. Genau dafür gibt es die digitale Personalakte: Sie bündelt alle relevanten Mitarbeiterunterlagen zentral an einem Ort und macht Schluss mit verstreuten Dateien, Papierordnern und langem Suchen.

Schluss mit Suchen: HR-Unterlagen sofort griffbereit

Statt Dokumente mühsam zusammenzutragen, können HR-Teams und berechtigte Führungskräfte jederzeit und von überall schnell auf die richtigen Informationen zugreifen – strukturiert, sicher und nachvollziehbar. Und auch „für den Fall der Fälle“ ist alles direkt abrufbar: egal ob bei Rückfragen, internen Prüfungen oder wenn wichtige Unterlagen kurzfristig benötigt werden. So wird Personalverwaltung nicht nur einfacher, sondern auch deutlich professioneller und zeitsparender.

Zugriffsrechte & Datenschutzkonforme HR-Prozesse  

Gerade im HR-Bereich sind sensible Daten an der Tagesordnung – von personenbezogenen Informationen bis hin zu Verträgen, Steuer- oder Sozialversicherungsunterlagen. Umso wichtiger ist es, dass diese Daten nicht einfach irgendwo gespeichert werden, sondern geschützt und nachvollziehbar verwaltet sind. Genau hier punktet Personizer mit klar definierten Zugriffsrechten und Rollen, die dafür sorgen, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf bestimmte Informationen erhalten.Im Gegensatz zu Papierakten, die verloren gehen oder von mehreren Personen eingesehen werden können, oder Excel-Dateien, die schnell weitergeleitet, kopiert oder versehentlich überschrieben werden, bietet Personizer eine strukturierte und sichere Lösung. Alle Daten werden zentral gespeichert, Zugriffe sind kontrollierbar und Prozesse deutlich transparenter.

Das Beste: Durch die digitale Verwaltung ist die HR-Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch deutlich DSGVO-konformer. Unternehmen müssen sich nicht mehr selbst um unübersichtliche Ablagestrukturen oder Sicherheitslücken kümmern – Personizer schafft hier eine zuverlässige Basis für moderne, datenschutzkonforme HR-Prozesse.

Die Vorteile von Personizer auf einen Blick

Warum Personizer? HR-Prozesse digitalisieren – Zeiterfassung, Urlaub & Personalakte

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Ist eine digitale Zeiterfassung mit Personizer gesetzeskonform?

Ja, Personizer unterstützt Unternehmen dabei, Arbeitszeiten transparent und nachvollziehbar zu dokumentieren. Durch digitale Prozesse wird die Zeiterfassung strukturierter, leichter auswertbar und kann dabei helfen, gesetzliche Vorgaben im Arbeitsalltag zuverlässiger einzuhalten.

Welche Vorteile bietet eine Zeiterfassungsapp im Vergleich zu klassischen Lösungen?

Eine Zeiterfassungsapp ermöglicht es Mitarbeitenden, Arbeitszeiten direkt per Smartphone zu erfassen – egal ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs. Das spart Zeit, reduziert Fehler und sorgt für mehr Übersicht, weil Daten nicht mehr manuell nachgetragen oder aus verschiedenen Quellen gesammelt werden müssen.

Was gehört in eine digitale Personalakte und wie sicher sind die Daten gespeichert?

In eine digitale Personalakte gehören unter anderem Arbeitsverträge, Steuerunterlagen, Sozialversicherungsdokumente, Bescheinigungen oder Krankmeldungen. Mit Personizer werden diese Unterlagen zentral gespeichert und durch klare Rollen- und Zugriffsrechte geschützt, sodass nur berechtigte Personen Zugriff auf sensible Daten erhalten.

Warum Personizer? HR-Prozesse digitalisieren – Zeiterfassung, Urlaub & Personalakte
Hast du weitere Fragen?

Lass dich von Kai durchs Produkt führen und dir alles zeigen. Dein persönlicher Ansprechpartner!

Warum Personizer? HR-Prozesse digitalisieren – Zeiterfassung, Urlaub & Personalakte
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2025 bei Personizer: Rückblick, Highlights und Ausblick auf 2026  https://www.personizer.com/de/hr/personizer-ruckblick-ausblick-2026/ Fri, 09 Jan 2026 10:37:42 +0000 https://www.personizer.com/?p=13044

Inhalt

Personizer 2025: Mehr Funktionen, mehr Überblick, mehr Team-Gefühl  

Dieses Jahr stand für uns ganz im Zeichen von Wachstum – funktional, strukturell und im Austausch mit euch. Denn gestartet ist Personizer vor Jahren als reine Urlaubsplaner-Software. Seitdem hat sich in unserem Tool einiges getan: Für unsere Kundschaft wollen wir zum umfassenden HR-Tool heranwachsen. 
 
Mit der digitalen Personalakte haben wir unseren Funktionsumfang deutlich erweitert. Damit könnt ihr über die Urlaubsplanung und Zeiterfassung hinaus auch Personal-Daten sicher verwalten und die Gehaltsentwicklung aller Team-Mitglieder dokumentieren. Zudem verschafft euch die Organigramm-Darstellung eine Übersicht über alle Zusammenhänge in euren Unternehmen.  

Ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem ganzheitlichen Personalmanagement war die Entwicklung unserer Integration zu DATEV. Damit könnt ihr eure Personizer-Daten ganz einfach mit dem DATEV-Datenservice verknüpfen – für weniger manuelle Arbeit, weniger Fehlerquellen und noch schnellere Payroll-Prozesse. 

Mehr als nur neue Features 

Neben einem größeren Funktionsumfang hat sich bei Personizer auch sonst einiges getan: 
Unsere Website hat ein Update bekommen. Mit überarbeitetem Branding, einer klaren Menü-Struktur und einer optimierten Darstellung für alle Endgeräte wird das Auffinden aller relevanten Informationen zu unserem Tool deutlich einfacher.  

Außerdem gab es ein ganz persönliches Team-Highlight: Personizer ist 4 Jahre alt geworden!  
In unserem Jubiläumsbeitrag haben wir bereits auf diese Reise zurückgeblickt – und sind immer noch überwältigt davon, wie sehr wir in dieser Zeit gemeinsam mit euch wachsen durften. 

Voller Kundenfokus im Jahr 2026 für die HR-Welt von morgen 

Natürlich bleibt es nicht nur bei dem, was wir dieses Jahr bereits erreicht haben. Denn wir haben große Pläne! 2026 legen wir den Fokus auf noch smartere Workflows, agile Weiterentwicklung und eine starke Einbindung der Kundenwünsche an unsere Software. 

Darauf können sich Nutzende von Personizer im kommenden Jahr freuen: 

  • Ausbau unserer Integrationen: Wir möchten Personizer noch besser mit Tools verbinden, die unsere Kundschaft täglich nutzt. Habt ihr konkrete Integrationswünsche? Dann teilt uns gerne euren Bedarf mit – wir freuen uns über jedes Feedback! 
  • Agile Produktentwicklung: Wir entwickeln Personizer Schritt für Schritt weiter. Und dank kurzer Entscheidungswege, klarer Prioritäten und eurer Feedbacks wird unsere Software immer mehr zur HR-Lösung, die Personalmanager im Alltag vollumfänglich unterstützt und HR-Prozesse beschleunigt. 
  • Geballtes Wissen rund um New Work: Agiles Arbeiten ist nicht nur fester Bestandteil unserer eigenen Unternehmensphilosophie. Auch mit unseren Inhalten möchten wir mehr Teams dazu befähigen, mit Spaß und Eigenverantwortung erfolgreich zu sein. 

Kurz gesagt: Wir wollen euch das Arbeitsleben leichter machen – jeden Tag ein Stück mehr. 

Freut euch auf Mehr(wert) im neuen Jahr 

2025 war für uns ein Jahr voller Wachstum: Nicht nur der Umfang unserer Funktionen, sondern auch die Nähe zu unserem Kundenstamm ist in diesem Jahr größer geworden. 
Wir freuen uns sehr darauf, diesen Weg 2026 gemeinsam fortzusetzen – mit neuen Ideen, neuen Möglichkeiten und vielen Optimierungen, die genau dort ansetzen, wo sie euch am meisten helfen. 

Danke, dass ihr Teil unserer Reise seid. Wir freuen uns darauf, auch 2026 gemeinsam mit euch die HR-Welt ein Stück einfacher zu machen. 

2025 bei Personizer: Rückblick, Highlights und Ausblick auf 2026 

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Digitale Personalakte: Vorteile, Einführung und Funktionen für dein KMU https://www.personizer.com/de/hr/digitale-personalakte/ Thu, 28 Aug 2025 05:42:12 +0000 https://www.personizer.com/?p=9606 Ein neuer Arbeitsvertrag liegt beim Steuerberater, die Krankmeldung im Mailpostfach, das letzte Zeugnis irgendwo im Ordner „Personal_alt_final“. Wenn dir das bekannt vorkommt, arbeitest du wahrscheinlich noch mit verstreuten Unterlagen. Eine digitale Personalakte bündelt genau das an einem Ort. Wir zeigen dir, was dahintersteckt, wann sich der Umstieg für ein kleines oder mittleres Unternehmen wirklich lohnt und wie du die Einführung in fünf Schritten hinbekommst – ohne wochenlanges Projekt.

Was ist eine digitale Personalakte?

Eine digitale Personalakte ist ein elektronisches Ablagesystem, das alle Dokumente und Daten eines Arbeitsverhältnisses zentral speichert, vom Arbeitsvertrag über Stammdaten bis zur letzten Gehaltsanpassung. Statt eines Papierordners im abschließbaren Schrank liegt jede Unterlage geordnet, durchsuchbar und von überall abrufbar an einem digitalen Ort.

Der Unterschied zum Papierordner ist mehr als das Format. In der Papierakte suchst du. In der digitalen Akte findest du. Über die Suche, über eine Kategorie oder direkt im Profil der jeweiligen Person. Und du siehst auf einen Blick, was fehlt: kein Vertrag, kein Ende der Probezeit hinterlegt, keine aktuelle Bankverbindung.

Gut zu wissen: Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die vorgibt, wie eine Personalakte auszusehen hat oder was genau hineingehört. Der Betrieb entscheidet über die Struktur selbst. Anders sieht es bei der Frage aus, ob und ab wann bestimmte Unterlagen digital vorliegen müssen. Dazu weiter unten mehr.

Welche Dokumente gehören hinein?

In die Personalakte kommt, was für das Arbeitsverhältnis relevant ist – von der Einstellung bis zum Austritt. In der Praxis sind das vor allem:

  • Stammdaten: Name, Anschrift, Bankverbindung, Notfallkontakt
  • Vertragsunterlagen: Arbeitsvertrag, Zusatzvereinbarungen, Änderungen
  • Entgeltbezogenes: Gehaltsvereinbarungen und der Verlauf über die Jahre
  • Nachweise und Bescheinigungen: Zeugnisse, Zertifikate, Weiterbildungsnachweise, AU-Bescheinigungen
  • Arbeitszeit und Abwesenheit: Zeitmodell, Urlaubsanspruch, Elternzeit
  • Sensibles: Abmahnungen, Kündigungen

Nicht jedes dieser Dokumente unterliegt denselben Regeln. Manche darfst du früh löschen, andere musst du jahrelang aufbewahren, wieder andere gehören besonders geschützt. Wie lange welche Unterlage bleiben muss und welche Zugriffsrechte gelten, hängt am jeweiligen Dokumenttyp. Das sprengt diesen Grundlagenartikel und steht ausführlich im Artikel zur Personalakte-Pflicht ab 2027.

Lohnt sich die Umstellung für dein KMU?

Für die meisten kleinen und mittleren Betriebe: ja, aber nicht wegen eines einzelnen Effekts, sondern weil sich mehrere kleine addieren. Der spürbarste ist die Zeit, die du nicht mehr mit Suchen verbringst.

Beispiel: Ein Handwerksbetrieb mit 18 Beschäftigten hat seine Personalverwaltung digitalisiert. Krankmeldungen laufen jetzt zentral ein und landen automatisch im Abwesenheitskalender, statt auf Zetteln am Bürotisch. Die Büroleitung schätzt, dadurch pro Monat mehrere Stunden zu sparen – Zeit, die vorher ins Nachtelefonieren und Ablegen ging. (Ein Praxisbeispiel, keine repräsentative Zahl.)

Neben der Zeitersparnis wiegen drei Dinge schwer:

  • Ordnung, die bleibt. Jedes Dokument hat einen festen Platz. Nichts liegt doppelt, nichts verschwindet im falschen Ordner.
  • Zugriff von überall. Homeoffice, zweiter Standort, unterwegs beim Termin. Die Akte ist erreichbar, ohne dass jemand den Schlüssel zum Aktenschrank hat.
  • Zusammenarbeit ohne Reibung. Geschäftsführung, HR und Buchhaltung greifen auf denselben Stand zu, jeder im Rahmen seiner Rechte.

Denn genau daran scheitert Papier: Sobald zwei Personen dieselbe Akte brauchen, wird es umständlich. Eine digitale Akte kennt dieses Problem nicht.

Ein ehrliches Wort zur Grenze: Die Umstellung selbst kostet einmalig Aufwand. Bestehende Ordner müssen erfasst und einsortiert werden, und die erste Woche fühlt sich ungewohnt an. Wer nur fünf Beschäftigte hat und ohnehin selten in die Akten schaut, spürt den Gewinn später als ein Betrieb mit 40 Leuten und viel Fluktuation. Der Nutzen wächst mit der Zahl der Vorgänge.

Digitale Personalakte einführen: in 5 Schritten

Eine digitale Personalakte einzuführen ist kein IT-Großprojekt. Mit einem klaren Ablauf schaffst du es in überschaubarer Zeit. Diese fünf Schritte haben sich bewährt:

1. Ist-Analyse. Verschaff dir einen Überblick: Welche Unterlagen führst du heute, wo liegen sie, wer pflegt sie? Oft tauchen dabei doppelte oder längst überholte Dokumente auf. Aussortieren, bevor du digitalisierst – nicht danach.

2. Struktur festlegen. Definiere Kategorien, bevor du das erste Dokument hochlädst. Verträge, Nachweise, Entgelt, Abwesenheit: eine einfache, für alle nachvollziehbare Gliederung ist mehr wert als eine perfekte, die keiner versteht.

3. Migration. Jetzt kommen die Dokumente ins System. Fang mit den aktiven Beschäftigten an, alte Akten kannst du nach und nach nachziehen. Ein Tipp aus der Praxis: nicht alles auf einmal einscannen, sondern in Blöcken, sonst zieht sich der Berg endlos.

4. Zugriffsrechte klären. Leg fest, wer was sehen darf. Die Geschäftsführung braucht einen anderen Blick als eine Teamleitung, und Gehaltsdaten gehören in einen engen Kreis. Das ist zunächst eine organisatorische Frage, keine technische.

5. Team mitnehmen. Eine kurze Einweisung reicht meist. Wichtig ist, dass alle wissen, wo künftig was liegt. Sonst entstehen parallel zur digitalen Akte wieder kleine Schattenablagen im Mailpostfach.

Wichtig: Wenn ein Betriebsrat existiert, bind ihn früh ein. Die Einführung technischer Systeme, die objektiv geeignet sind, Verhalten oder Leistung von Beschäftigten zu überwachen, unterliegt der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG – eine digitale Personalakte fällt in der Praxis häufig darunter. Ein frühes Gespräch erspart dir spätere Nachbesserungen.

Vom Aktenordner zum digitalen Workflow

Mit dem Personalakte-Modul von Personizer startest du ohne Einrichtungsprojekt: Beschäftigte anlegen, Dokumente per Drag & Drop hineinziehen, Kategorien und Rechte vergeben – fertig.

Mitarbeiter am PC

Sicherheit und Datenschutz: die Grundsätze

Personalakten enthalten sensible Daten, vom Gehalt bis zur Krankmeldung. Deshalb steht und fällt eine digitale Lösung mit drei Grundsätzen: verschlüsselte Speicherung, ein Serverstandort in der EU und ein rollenbasiertes Rechtekonzept, das jedem nur das zeigt, was er für seine Aufgabe braucht.

Rechtlich ist das kein Selbstzweck, sondern folgt aus der DSGVO-Pflicht zum angemessenen Schutz personenbezogener Daten. In der Praxis heißt das: Ein gemeinsamer Ordner, in den alle hineinschauen können, ist keine gute Idee. Abgestufte Rechte sind es.

Gut zu wissen: Für bestimmte entgelt- und sozialversicherungsrelevante Unterlagen gilt ab dem 1. Januar 2027 eine elektronische Pflicht (§ 8 Abs. 2 BVV); bis zum 31. Dezember 2026 ist auf Antrag noch eine Befreiung möglich. Welche Dokumente konkret betroffen sind, welche Aufbewahrungsfristen gelten und was bei Verstößen droht, liest du im Artikel zur digitalen Personalakte und der Pflicht ab 2027. Hier bleiben wir beim Grundsätzlichen.

Die digitale Personalakte von Personizer

Personizer ist eine modulare HR-Software für kleine und mittlere Unternehmen im DACH-Raum mit Zeiterfassung, Urlaubsplanung, digitaler Personalakte und DATEV-Integration. Die Personalakte ist eines dieser Module und mit den anderen verzahnt. Was das konkret kann:

Alles zur Person an einem Ort. Das Personalakte-Modul bündelt Stammdaten, Notfallkontakte, Vertragsdetails wie Ein- und Austrittsdatum oder Probezeit-Ende, den Gehaltsverlauf sowie interne Notizen. Dokumente lädst du im integrierten Dokumentenmanagement per Drag & Drop hoch – Verträge, Abmahnungen, Zertifikate, AU-Bescheinigungen. Eine Versionierung überschreibt alte Stände, ein Änderungsprotokoll hält fest, wer wann was angepasst hat. Standardmäßig steht 1 GB Speicherplatz bereit, bei Bedarf bis zu 1 TB.

Das Organigramm entsteht von selbst. Sobald Beschäftigte in der Personalakte angelegt sind – manuell oder per CSV- beziehungsweise XLS-Import – erzeugt Personizer daraus automatisch ein Organigramm. Es sortiert nach dem Feld „Berichtet an“, zeigt Hierarchien und Abteilungen und lässt sich anklicken, um die Eckdaten einer Person zu sehen. Ändert sich die Personalakte, ändert sich das Organigramm mit. Kein manuelles Pflegen in PowerPoint mehr, das schon beim nächsten Neuzugang veraltet.

Verknüpft mit Zeiterfassung und Urlaubsplanung. Weil Arbeitszeitmodell und Urlaubsanspruch ohnehin zur Person gehören, greift die Personalakte auf dieselben Daten zu wie die Zeiterfassung und der Urlaubsplaner. Legst du jemanden neu an, ist die Person überall bekannt – du pflegst sie nicht dreimal.

Zur Sicherheit: Die Daten liegen verschlüsselt auf ISO-zertifizierten Servern in der EU, der Zugriff läuft über benutzerdefinierte Rollen. Du legst also fest, dass etwa Gehaltsdaten nur einem kleinen Kreis sichtbar sind.

Beispiel: Eine kostenlose Basisvariante mit Datenimport und geschäftlichen Personaldaten gibt es bereits. Dokumentenspeicher, Gehaltsverlauf, Notfallkontakte und das Organigramm gehören zur kostenpflichtigen Vollversion – 1,00 € pro Person und Monat bei monatlicher Zahlweise, 0,70 € bei 24 Monaten Laufzeit. Bei 20 Beschäftigten liegst du damit zwischen 14 und 20 €. Überschaubar im Verhältnis zu der Zeit, die eine gesuchte Akte sonst kostet.

Personalakte, Organigramm und Zeiterfassung aus einer Hand

Wenn du Personalverwaltung, Zeiterfassung und Urlaubsplanung nicht in drei getrennten Tools führen willst, bildet Personizer sie in einem System ab.

Digitale Personalakte: Vorteile, Einführung und Funktionen für dein KMU

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Was ist eine digitale Personalakte?

Eine digitale Personalakte ist ein elektronisches Ablagesystem, in dem alle Dokumente und Daten eines Arbeitsverhältnisses zentral gespeichert werden, etwa Arbeitsvertrag, Stammdaten, Nachweise und Gehaltsverlauf. Sie ersetzt den klassischen Papierordner und macht Unterlagen durchsuchbar sowie von überall abrufbar.

Welche Dokumente gehören in eine digitale Personalakte?

In der Praxis alles, was für das Arbeitsverhältnis relevant ist: Stammdaten, Arbeitsvertrag und Änderungen, Gehaltsvereinbarungen, Zeugnisse und Zertifikate, Urlaubs- und Abwesenheitsdaten sowie sensible Unterlagen wie Abmahnungen. Eine feste gesetzliche Vorgabe, was enthalten sein muss, gibt es nicht. Der Betrieb legt die Struktur selbst fest.

Wie führe ich eine digitale Personalakte ein?

In fünf Schritten: Ist-Analyse der vorhandenen Unterlagen, Festlegen einer Kategoriestruktur, Migration der Dokumente ins System, Definition der Zugriffsrechte und eine kurze Einweisung des Teams. Wer schrittweise vorgeht und mit den aktiven Beschäftigten beginnt, hält den Aufwand gering.

Ist eine digitale Personalakte Pflicht?

Die komplette Personalakte muss nicht digital geführt werden. Für bestimmte entgelt- und sozialversicherungsrelevante Unterlagen gilt jedoch ab dem 1. Januar 2027 eine elektronische Pflicht nach § 8 Abs. 2 BVV. Welche Dokumente betroffen sind und welche Fristen und Bußgelder dazugehören, steht im Artikel zur Personalakte-Pflicht ab 2027.

Wie sicher ist eine digitale Personalakte?

Das hängt von der Lösung ab. Wesentlich sind verschlüsselte Speicherung, ein Serverstandort innerhalb der EU und abgestufte, rollenbasierte Zugriffsrechte. Bei Personizer liegen die Daten verschlüsselt auf ISO-zertifizierten Servern in der EU, und der Zugriff lässt sich pro Rolle bis auf einzelne Dokumentarten festlegen.

Was kostet die digitale Personalakte bei Personizer?

Datenimport und geschäftliche Personaldaten sind kostenlos. Dokumentenspeicher, Gehaltsverlauf und das Organigramm gehören zur kostenpflichtigen Vollversion: 0,90 € pro Person und Monat bei monatlicher Zahlweise, 0,70 € bei 24 Monaten Laufzeit. Bei 20 Beschäftigten liegt das zwischen 14 und 18 € im Monat.

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Interview: “Digitale Tools wie Team-Urlaubsplaner erhöhen die Motivation und unterstützen den Projekt-Erfolg“ https://www.personizer.com/de/hr/team-urlaubsplaner-motivation/ Thu, 25 Apr 2024 08:09:53 +0000 https://www.personizer.com/?p=5396 Lena, teile mit uns doch mal deine Erfahrungen mit Projekt-Arbeit im Team.

Meine Erfahrungen mit Projekt-Arbeit beziehen sich vor allem auf die Umsetzung von Marketing-Kampagnen, die wir organisieren. Darin sind viele Menschen im gesamten Team involviert, auch Leute außerhalb der Marketing-Abteilung. Das trifft zum Beispiel zu, wenn es um den Release und die Bewerbung neuer Funktionen geht. Sowas läuft immer teamübergreifend. 

Was macht deiner Meinung nach den Erfolg von Projekten aus?

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber oftmals vergessen wird: Ein Projekt muss von einer Person geleitet werden, die den Überblick behält. Aufgaben an Leute zu delegieren ist wichtig, denn die Verantwortung für die Umsetzung aller Maßnahmen muss im Team geteilt werden. Aber es braucht immer jemanden, der die Zügel in der Hand hält und weiß, wo die Reise hingeht. Das setzt auch eine klare Zielsetzung für das Projekt voraus.  

Ansonsten bin ich ein Verfechter von kleinteiliger Projektierung. Wir teilen große Aufgaben in kleinere Schritte auf. Der Fortschritt von großen Arbeitspaketen lässt sich nur schwer erfassen und man verliert den Überblick, in welchem Status sich die einzelnen Aufgaben befinden. Mit kleineren Arbeitsschritten kann man außerdem viele kleine Erfolge feiern, wenn man sie abgeschlossen hat. Das motiviert das Team. 

Dabei hilft auch ein regelmäßiger Austausch. Hier kann man sich auf den neuesten Stand bringen, Bedarfe oder Engpässe schnell erkennen. Sowas ist wichtig, um den Fortschritt eines Projekts immer im Blick zu halten und im Zweifel schnell zu handeln, falls etwas aus dem Ruder läuft. 

Und auch ganz wichtig: Deadlines immer mit genügend Puffer planen, denn Krankheiten im Team oder sonstige Blocker lassen sich nicht immer einkalkulieren. Einfach ein Datum festzulegen und hoffen, dass das Projekt bis dahin fertig ist, klappt einfach nicht.

Was ist deiner Meinung nach wichtig, um die Motivation im Team zu fördern? 

Genauso wie die Deadline sollten Projektziele und Maßnahmen im Team abgestimmt werden, um die Akzeptanz und Identifizierung mit dem Projekterfolg zu erreichen. Brainstormings können dabei helfen, die Meinungen aller Teammitglieder einzubeziehen. So lassen sich die Ideen aller Mitarbeitenden und deren fachliche Einschätzungen bündeln, jeder kann seine eigene Idee vorantreiben.  

Dabei sollten Ziele erarbeitet werden, die im gesetzten Zeitrahmen erreichbar sind. Denn wenn das Team schon selbst nicht daran glaubt, dass ein Projekt machbar ist, ist es von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Hier muss man agil bleiben: Wenn das Projekt nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden kann, sollte man die Bedenken aus dem Team ernst nehmen und in der weiteren Planung berücksichtigen.  

Dass die Meinung aller Team-Mitglieder einbezogen wird, ist für die Motivation genauso wichtig wie die Verantwortung, die jeder einzelne trägt. Wenn jeder weiß, welche Aufgaben er zu erledigen hat und genau weiß, was von ihm zu welchem Zeitpunkt erwartet wird, macht es das den Mitgliedern im Team leichter, ihre eigenen Erfolge zu bewerten.  

Projektmanagement-Tools wie Jira machen offene Aufgaben und deren Fortschritt ganz einfach sichtbar und sind eine gute Besprechungsgrundlage für den regelmäßigen Austausch. Dieser hilft auch dabei, dass jeder seiner eigenen Verpflichtung für den Team-Erfolg nachkommt: alle ziehen an einem Strang, jeder kann etwas bewirken. 

Ansonsten ist eine Retrospektive super wertvoll. Einerseits bietet so ein Meeting zur Reflektion eine Verschnaufpause zwischen den Projekten, andererseits kann man hier die Teamdynamik prüfen: Wie war die Zusammenarbeit im Projekt? Was lief gut, was können wir verbessern?  

Und natürlich ganz wichtig: Erfolge feiern! 

Wie können digitale Tools und Prozesse dazu beitragen, die Motivation der Mitarbeitenden im Projekt-Team aufrechtzuerhalten?

Ich finde in meiner Rolle der Projektleitung einen digitalen Urlaubsplaner im Team wertvoll. Damit kann ich zu Beginn der Planung direkt prüfen, wer im Projektzeitraum wann da ist, und ob die Team-Mitglieder im Büro oder im Homeoffice sind.  

Projektplanung ohne Urlaubschaos

Behalte Projektfortschritt und Abwesenheiten im Blick: Mit Personizer planst du Projekte realistisch, ohne dein Team zu überlasten.

Interview: “Digitale Tools wie Team-Urlaubsplaner erhöhen die Motivation und unterstützen den Projekt-Erfolg"

Erfahrungsgemäß kommen diese Tools auch bei den Team-Mitgliedern gut an, weil sie damit selbstbestimmt ihre Arbeitszeit verwalten können. Jeder kann unabhängig von einer Personalabteilung oder einer Führungskraft Anträge einstellen und den Status dieser Anträge sehen. Aus meiner Sicht können digitale Tools wie Team-Urlaubsplaner so die Motivation deutlich erhöhen und unterstützen damit auch den Projekt-Erfolg.  

Beim Projektabschluss ist außerdem das digitale Tracking von Projektzeiten hilfreich. Damit kann ich nachvollziehen, ob Aufwände für verschiedene Aufgaben realistisch eingeschätzt wurden. Ineffiziente Prozesse werden damit auch schneller aufgedeckt, sodass man diese optimieren kann.  

Personizer lässt sich ideal als Team-Urlaubsplaner nutzen. Welche Vorteile ergeben sich deiner Meinung nach aus der Nutzung solcher Tools?

Ich selbst nutze den Team-Urlaubsplaner täglich: Schon zu Beginn des Tages sehe ich darin nach, ob und wer im Büro ist, oder ob Leute im Homeoffice sind. So weiß ich direkt, was an diesem Tag der Kommunikationsweg der Wahl ist. In der Übersicht für das Projekt-Team sehe ich außerdem, ob sich Abwesenheiten von Team-Mitgliedern überschneiden, um Engpässe zu antizipieren. 

Generell wird die Urlaubsplanung mit dem digitalen Tool effizienter und ist weniger anfällig für Fehler. Man kann Automatismen für typische Abläufe einrichten, sodass alle Beteiligten im Freigabeprozess der Urlaube über den Stand der Anträge informiert bleiben. Das macht die Kommunikation rund um die Urlaubsplanung schneller und transparenter. Und natürlich ist der Prozess auch noch papierlos; Kein Wandkalender voll mit durchgestrichenen Daten oder verloren gegangene Urlaubszettel mehr! 

Und ich habe es vorhin auch schon erwähnt: Das Tool gibt den Arbeitnehmenden mehr Selbstbestimmung in der Planung ihrer Abwesenheiten. Man sieht zu jedem Zeitpunkt, wie viele Urlaubstage man noch zur Verfügung hat, kann diese selbst im Kalender beantragen und muss sie nur noch freigeben lassen. Und wenn ein Antrag doch mal storniert werden muss, ist das auch ganz einfach mit einem Klick gemacht. 

Und vor allem finde ich, dass es einfach Spaß macht, mit dem Tool zu arbeiten. Urlaub soll ja auch Spaß machen, und der fängt eben schon beim Antrag an. Mit Personizer nimmt man sowohl den Arbeitnehmenden als auch Personalern und Managern den Stress bei der Verwaltung von An- und Abwesenheiten. 

Hast du Tipps für den optimalen Umgang mit eurem Team-Urlaubsplaner? 

Nutzt bei der Antragstellung die Möglichkeit, eure Vertretung anzugeben. Ist ein Urlaubsantrag freigegeben, kann dadurch jedes Teammitglied sehen, an wen sie sich in der Abwesenheit dieses Team-Mitglieds wenden können. 

Unsere Schnittstellen machen Prozesse außerdem noch schlanker. So lasse ich mir zum Beispiel die Benachrichtigungen aus Personizer direkt in Slack anzeigen. Von hier aus kann ich dann Anträge freigeben und muss mich dafür nicht separat im Tool einloggen. Den gleichen Vorteil nutze ich in meinem Outlook-Kalender, in dem ich alle An- und Abwesenheiten meines Projekt-Teams sehen kann.  

Urlaubsplanung direkt in Slack & Outlook

Verbinde Personizer mit Slack und Outlook: Genehmige Urlaube direkt aus deinen Tools und behalte Team-Abwesenheiten automatisch im Blick.

Mitarbeiterin am Handy

Was ich gut finden würde, wäre eine noch bessere Vernetzung zwischen Menschen, die vor Ort arbeiten und den Mitarbeitenden im Homeoffice. Viele Tools sind schon hilfreich, zum Beispiel digitales Brainstorming auf einem Miro-Board. Aber häufig können sich Team-Mitglieder remote nach wie vor nicht so gut in Diskussionen einbringen, wenn eine Gruppe von Menschen vor Ort beisammensitzt. Ich bin gespannt zu sehen, ob hybride Arbeit zukünftig leichter wird. 

Ansonsten werden wir bei Personizer weiterhin daran arbeiten im Tool noch mehr Funktionen einzubauen, die die Kommunikation im Unternehmen rund um Arbeitszeiten und Abwesenheiten noch einfacher und automatischer gestaltet.

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Warum ist ein klarer Projektlead so wichtig?

Eine verantwortliche Person sorgt für Orientierung, kommuniziert Ziele, priorisiert Aufgaben und erkennt Engpässe frühzeitig. Ohne klare Leitung verlieren Teams schnell den Überblick, was zu Verzögerungen und Motivationsverlust führen kann.

Wie steigern kleinteilige Aufgaben die Motivation im Projektteam?

Kleine Arbeitspakete sorgen für sichtbare Fortschritte und regelmäßige Erfolgserlebnisse – ein starker psychologischer Motivationsfaktor. Außerdem lassen sich Risiken früher erkennen, und das Team bleibt flexibler und agiler.

Warum sind Retrospektiven so wertvoll für Teams?

Retros helfen, Erfolge zu reflektieren, Probleme sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit kontinuierlich zu verbessern. Sie wirken motivierend und stärken langfristig die Teamdynamik.

Interview: “Digitale Tools wie Team-Urlaubsplaner erhöhen die Motivation und unterstützen den Projekt-Erfolg"
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Interview: “Digitale Tools wie Team-Urlaubsplaner erhöhen die Motivation und unterstützen den Projekt-Erfolg"
Interview: “Digitale Tools wie Team-Urlaubsplaner erhöhen die Motivation und unterstützen den Projekt-Erfolg"

Alle
Abwesenheiten
in einem Tool

Urlaubsanträge online stellen, genehmigen und im Teamkalender sehen.

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Digitale Zeit­erfassung einführ­en leicht ge­macht: In 5 Schritten zur passenden Software https://www.personizer.com/de/hr/digitale-zeiterfassung-einfuehren/ Tue, 05 Mar 2024 12:06:08 +0000 https://www.personizer.com/?p=5205

Inhalt

Zeiterfassung ist Pflicht: Seit 2022 sind Arbeitgebende dazu angehalten, ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Arbeitszeiterfassung zu geben. Viele Betriebe schlagen sich seitdem aber immer noch mit Urlaubszetteln und Arbeitszeit-Listen in Papierform herum. 

Mit der digitalen Zeiterfassung können rechtliche Anforderungen erfüllt und manuelle Aufwände reduziert werden. Dieser Leitfaden führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess der Einführung der digitalen Zeiterfassung in deinem Unternehmen, von der Planungsphase bis hin zur Auswertung deines gewählten Systems. 

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Schritt 1: Anforderungen an die elektronische Zeiterfassung 

Je nachdem, wie deine Organisation aufgebaut ist, können die Ansprüche an die digitale Zeiterfassung variieren. Bevor du dich also für ein Zeiterfassungs-Tool entscheidest, definiere im ersten Schritt deine Anforderungen an das System: 

Der passende Funktionsumfang 

Definiere, welches Problem das digitale Zeiterfassungssystem für dich lösen soll: Ist der derzeitige Aufwand der manuellen Arbeitszeitdokumentation zu hoch oder fehleranfällig? Fällt es mit dem derzeitigen System schwer, spezifische gesetzliche Vorgaben einzuhalten?  

Aus diesem Bedarf kannst du deine Anforderungen an die Funktionen für die digitale Zeiterfassung ableiten: 

  • Müssen Mitarbeitende in der Lage sein, unterwegs ihre Zeiten zu pflegen, zum Beispiel durch eine mobile Zeiterfassung per App?  
  • Verfügen alle Mitarbeitenden über die passende Hardware (Rechner, Smartphone), um ihre Arbeitszeiten digital zu erfassen? 
  • Ist es wichtig, eine Integration in bestehende Systeme zu haben? 
  • Sollen Mitarbeitende Dokumente digital über das Tool einreichen können?  
  • Soll eine elektronische Urlaubsplanung und die Planung anderer Abwesenheiten möglich sein? 
  • Brauchst du die Möglichkeit, Mitarbeitende zu Teams zu gruppieren? 
  • Soll es möglich sein, Arbeitszeiten nach Kunden oder Projekten zu kategorisieren? 

Überprüfe auch, ob in die nächsten Schritte bestimmte Personen einbezogen werden müssen, zum Beispiel der Betriebsrat oder weitere Stakeholder. Stimme dich mit diesen ab, um wirklich alle Wünsche an die elektronische Zeiterfassung zu sammeln. 

Nutzerfreundlichkeit beachten 

Die digitale Zeiterfassung bietet den Vorteil, dass alle Mitarbeitenden ihre eigene Arbeitszeit selbst erfassen können. Deshalb muss das gewählte System für alle Personen im Team intuitiv bedienbar sein, auch wenn keine technischen Kenntnisse vorliegen. So kannst du die Akzeptanz einer neuen Software erhöhen. 

Rechtliche Rahmenbedingungen 

Stelle sicher, dass das geplante System den gesetzlichen Anforderungen, insbesondere dem Datenschutz, gerecht wird. Der Betriebsrat und auch die Rechtsabteilung deiner Organisation können bei der Bewertung dieser Aspekte eine wichtige Rolle spielen und sollten entsprechend zu Rate gezogen werden. 

Schritt 2: Auswahl der passenden Software 

Nachdem du deine Anforderungen an eine Zeiterfassungs-Software erhoben hast, geht es nun in die Recherche nach dem passenden Tool. Anbieter wie clockin, Personio oder Personizer kannst du in deiner Liste möglicher Lösungen aufnehmen und anhand deiner Anforderungen miteinander vergleichen. Plattformen wie OMR Reviews, Capterra oder HR Software Auswahl helfen dir dabei, einen ersten Überblick über den Markt zu gewinnen und verschiedene HR-Tools miteinander zu vergleichen.

Am besten erstellst du dir jetzt Testzugänge bei allen Tools, die für dich in Frage kommen. Denn bei der Anwendung stellt sich am schnellsten heraus, ob eine Zeiterfassungs-Software die gewünschte Bedienung und Funktionalität für deinen Anwendungsfall mitbringt. 

Betrachte in diesem Schritt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis:  

  • Wie sieht das Preismodell einer geeigneten Zeiterfassungs-Software für euer Team aus?  
  • Sind die Lizenzkosten auch bei einem wachsenden Unternehmen vertretbar?  
  • Werden zukünftig weitere Anforderungen an das System erforderlich, die im Preismodell der Software beachtet werden?  
  • Muss zusätzlich Support gebucht werden?  
  • Wie hoch schätzt du den Schulungsaufwand im Team ein, bis alle Mitarbeitenden mit dem Tool arbeiten können?  

Auch hier beziehst du den Betriebsrat, die Geschäftsführung oder andere Stakeholder in den Auswahlprozess mit ein. Vergleiche die Kosten und Funktionen und entscheide dich für die Zeiterfassungs-Software, die zu euren Erwartungen und eurem Budget passt. 

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Digitale Zeit­erfassung einführ­en leicht ge­macht: In 5 Schritten zur passenden Software

Schritt 3: Implementierung im Kernteam 

Hast du dich für eine Software zur Arbeitszeiterfassung entschieden? Dann kannst du im kleinen Kreis das System implementieren. Bilde dazu ein Projektteam, das sich aus Stakeholdern, IT-Spezialisten und HR-Verantwortlichen zusammensetzt. 

Innerhalb dieses Projektteams wird nicht nur die technische Umsetzung betrachtet. Je nachdem, welche Arbeitszeitmodelle in deinem Unternehmen gängig sind, müssen bei der digitalen Zeiterfassung nun auch verschiedene Regeln festgelegt werden: 

Arbeitszeiten-Regelung: Gibt es fest definierte Zeiten für den Arbeitsantritt, oder doch Gleitzeit? Und wie werden Überstunden oder Pausenzeiten verrechnet? Lege innerhalb des Projektteams ein gemeinsames Regelwerk fest, und wie dieses beim Umgang mit der Software eingesetzt wird. 

Teilzeitkräfte und Minijobber: Stelle sicher, dass im System verschiedene Arbeitszeitmodelle abgebildet werden, damit alle Mitarbeitenden ihre Zeiten regelkonform erfassen können. 

Datenschutz beachten: Wer darf was von wem erfahren? Mit Admin-Zugangsrechten und Einstellungen für die Sichtbarkeit von Abwesenheiten wie Krankheiten, Kuren und Co kannst du personenbezogene Daten vor unbefugten Augen sichern. 

Schritt 4: Digitale Zeiterfassung in der Organisation einführen 

Habt ihr euch im Kernteam auf ein gemeinsames Regelwerk geeinigt und alle Funktionen in der Software entsprechend vorbereitet, kommt nun der wichtigste Schritt: Die Einführung der elektronischen Zeiterfassung im gesamten Unternehmen. 

Hier ist Transparenz wichtig, um allen Mitarbeitenden den Umgang mit der neuen Software nahe zu bringen. Um den Übergang zur digitalen Arbeitszeiterfassung zu erleichtern, biete der Kollegschaft Anlässe, um sich zu informieren und Fragen zu stellen: 

  • Demonstration: Führe in einer Präsentation das gesamte Team durch die Software. Gehe dabei auf die Vorteile ein, die sich durch die Nutzung des Tools für die Mitarbeitenden ergeben. 
  • Schriftliche Dokumentation: Alle festgelegten Regeln bezüglich der Arbeits- und Urlaubszeiten werden in schriftlicher Form für alle Mitarbeitenden zugänglich abgelegt. 
  • Feste Ansprechpartner: Lege fest, welche Personen aus dem Projektteam als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen, um künftige Fragen zum Zeiterfassungstool aufzunehmen und zu beantworten. 
  • Pilotphase: Lege einen Zeitraum fest, in dem das gesamte Unternehmen Zeit hat, sich mit dem neuen System vertraut zu machen und eventuelle technische Fehler zu beheben. 

Schritt 5: Nutzung und Auswertung

Nachdem die Pilotphase beendet wurde und alle Teammitglieder die Zeiterfassungs-Software testen konnten, ist es im letzten Schritt Zeit für eine Auswertung. Diese ist wichtig, um den Erfolg der Einführung der digitalen Zeiterfassung im Unternehmen messbar zu machen. Stelle für die Auswertung die wichtigsten Kriterien zusammen, anhand derer du bewerten kannst, ob der digitalisierte Prozess im Unternehmen einen Mehrwert gebracht hat:  

Messwerte zur Auswertung der elektronischen Arbeitszeiterfassung 

Effizienzsteigerung: Vergleiche die Effizienz der Arbeitszeiterfassung vor und nach der Einführung. Hat das System zu einer Reduzierung von Verwaltungsaufwand und Fehlern geführt? Das Freiräumen zeitlicher Ressourcen ist oft ein klarer Indikator für den Erfolg der Implementierung einer digitalen Zeiterfassung. 

Richtigkeit der Daten: Die Arbeitszeiten sollten mit dem neuen Prozess von allen Mitarbeitenden digital erfasst werden. Deswegen muss regelmäßig geprüft werden, ob die Akzeptanz für den neuen Prozess im Team die komplette Ablösung einer manuellen Zeiterfassung ermöglicht. Sollten die digital erfassten Zeiten mit den tatsächlichen Arbeitszeiten nicht übereinstimmen, könnte das auf Schulungsbedarf oder technische Probleme hinweisen. 

Kosteneffektivität: Analysiere die Kosteneffektivität des neuen Systems im Vergleich zum alten. Berücksichtige dabei sowohl die anfänglichen Implementierungskosten als auch die laufenden Betriebskosten.   

Integration mit anderen Systemen: Beurteile, wie gut die Software mit anderen Systemen im Unternehmen integriert ist. Eine Anbindung an Gehaltsabrechnungssysteme, HR-Management-Tools und andere relevante Systeme ist ein positiver Faktor der Effizienzsteigerung. 

Feedback der Mitarbeitenden: In einer Zufriedenheitsumfrage kannst du ein Stimmungsbild zum neuen Prozess aus dem Team abholen. Gleichzeitig bietet eine Umfrage die Möglichkeit, Feedback von Mitarbeitenden zu erhalten, um etwaige Probleme zu erkennen und zu beheben. 

Compliance und rechtliche Aspekte: Zeige auf, dass die Zeiterfassungs-Software es ermöglicht, alle relevanten Arbeitszeitgesetze, Datenschutzbestimmungen und internen Anforderungen zu erfüllen. 

Checkliste zur Einführung der digitalen Zeiterfassung: An alles gedacht? 

1. Anforderungen erfassen

  • Welches Problem soll gelöst werden? 
  • Welche Anforderungen gibt es an den Funktionsumfang? 
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden? 
  • Welches Budget steht zur Verfügung? 
  • Wer muss im Entscheidungsprozess involviert werden? 

2. Auswahl der Zeiterfassungs-Software 

  • Verschiedene Lösungsanbieter recherchieren 
  • Zugänge bei Anbietern erstellen & Software testen 
  • Preis-Leistungs-Verhältnis prüfen 

3. Implementierung im Kernteam

  • Projektteam aus wichtigsten beteiligten Personen bilden 
  • Arbeitszeiten-Regelungen definieren 
  • Verschiedene Arbeitszeitmodelle in Software beachten 
  • Software im Alltag nutzen und testen 
  • Zugangsrechte verwalten 

4. Einführung in der Organisation 

  • Präsentation der Software im gesamten Unternehmen 
  • Schriftliche Dokumentation aller Arbeits- und Urlaubszeitenregeln 
  • Ansprechpartner:in für Software definieren 
  • Pilotphase für Fehler und Fragen einplanen 

5. Nutzung & Auswertung 

  • Erfolg messen: Was hat die Einführung der Software gebracht?  
  • Effektivität des Systems bewerten (Kosten, Aufwand)  
  • Richtige Nutzung der Software sicherstellen 
  • Feedback von Mitarbeitenden einholen 
  • Compliance und rechtliche Aspekte prüfen

Die Checkliste gibt es hier auch als PDF zum Download: 

So gelingt die Einführung der elektronischen Arbeitszeiterfassung

Die Umstellung auf digitale Arbeitszeiterfassung stellt dein Unternehmen zukunftssicherer auf. Die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, sowie die Reduzierung von Verwaltungsaufwand sind zwei der größten Vorteile, die du in deiner Organisation durch einen digitalisierten Prozess einbringen kannst. 

Wichtig ist bei der Einführung neuer Prozesse aber vor allem Transparenz über Entscheidungen und Arbeitszeitregelungen. Sei mit Informationen über die digitale Zeiterfassung freigiebig; Dann werden alle Mitarbeitenden die Einführung der elektronischen Zeiterfassung begrüßen. 

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Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Warum sollte mein Unternehmen jetzt auf digitale Zeiterfassung umsteigen?

Die digitale Zeiterfassung hilft nicht nur, das gesetzliche Erfordernis zur Arbeitszeiterfassung zu erfüllen, sondern reduziert gleichzeitig Fehler, spart Zeit und sorgt für mehr Transparenz. Unternehmen profitieren von automatisierten Prozessen, während Mitarbeitende ihre Arbeitszeiten bequem per App oder am Rechner erfassen können. Das steigert die Akzeptanz und entlastet HR sowie Führungskräfte nachhaltig.

Wie kann ich sicherstellen, dass die digitale Zeiterfassung von meinen Mitarbeitenden akzeptiert wird?

Akzeptanz entsteht durch Transparenz und einfache Bedienbarkeit. Wichtig ist eine klare Kommunikation: Warum wird das System eingeführt? Welche Vorteile haben Mitarbeitende konkret (z. B. weniger Papierkram, einfache Urlaubsplanung)? Durch Schulungen, eine offene Fragerunde und eine Pilotphase fühlen sich Mitarbeitende abgeholt und entwickeln Vertrauen in die neue Software.

Welche rechtlichen Anforderungen muss eine Zeiterfassungs-Software erfüllen?

Eine digitale Zeiterfassung muss die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes erfüllen und datenschutzkonform arbeiten. Das bedeutet u. a. sichere Speicherung personenbezogener Daten, transparente Zugriffsrechte und revisionssichere Dokumentation. Unternehmen sollten den Betriebsrat sowie die Rechtsabteilung frühzeitig einbinden, um eine gesetzeskonforme Implementierung sicherzustellen.

Digitale Zeit­erfassung einführ­en leicht ge­macht: In 5 Schritten zur passenden Software
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Digitale Zeit­erfassung einführ­en leicht ge­macht: In 5 Schritten zur passenden Software
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So ge­lingt die mobile Zeit­erfassung https://www.personizer.com/de/hr/so-gelingt-mobile-zeiterfassung/ Mon, 17 Apr 2023 10:19:58 +0000 https://www.personizer.com/?p=1251

Inhalt

Mobile Zeiterfassung für die Arbeit aus dem Homeoffice nicht mehr wegzudenken

Mobil erreichbar zu sein ist eine Selbstverständlichkeit, praktisch alle Vorgänge lassen sich von unseren Smartphones aus erledigen. Warum also nicht auch die Zeiterfassung im Unternehmen auf Mobilgeräten verfügbar machen?

Mit dem vermehrten Arbeiten aus dem Homeoffice, steigt auch die Notwendigkeit, HR-Prozesse und administrative Vorgänge, wie die Zeiterfassung, zu digitalisieren und mobil zugänglich zu machen.

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Mit Personizer erfassen deine Teams Arbeitszeiten mobil, rechtssicher und übersichtlich – im Büro, Homeoffice oder unterwegs.

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Die Lust, persönliche Gespräche zu führen und Geschäftsreisen nachzukommen paart sich mit dem Bedürfnis, die errungene Flexibilität des Hybrid-Modells Homeoffice beizubehalten. Doch auch in anderen Bereichen, die seit jeher nicht an einen Standort gebunden sind, wie beispielsweise im Handwerk oder auf Baustellen, sollte Zeiterfassung kein zusätzlicher Belastungsfaktor, sondern eine selbstverständliche und leicht in den Arbeitsalltag integrierbare Handlung sein.

Zeiterfassung muss mobil weitergedacht werden und dabei einfach zu bedienen, flexibel einsetzbar und vor allem von überall zugänglich sein. Verschiedene Software-Anbieter bieten bereits HR-Lösungen für die mobile Zeiterfassung an. Was genau das optimale Match für eine mobile Zeiterfassung ausmacht und worauf bei der Wahl der Software geachtet werden sollte, das schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Vorteile einer mobilen Zeiterfassung

Mit einer mobilen Zeiterfassung wird die Personaleinsatzplanung in Unternehmen nicht nur effizient gestaltet, sondern auch die Produktivität der Mitarbeitenden erhöht. Wo zuvor Zettel und Stift mühsam ein Dokumentenchaos veranstaltet haben, greift die digitale Zeiterfassung wesentlich effizienter und mit sicherer Datenübertragung ein.

Standortbasiert wird die Zeiterfassung in großen Unternehmen und der Industrie auch digital schon in Form von Chipkarten, Transpondern oder Fingerabdrucksensoren umgesetzt. Doch was passiert, wenn die Mitarbeitenden unterwegs sind oder von zu Hause arbeiten? Zurück zur unzuverlässigen Zettelwirtschaft? Weder flexibel noch zeitgemäß!

Die mobile Zeiterfassung ist eine ideale Lösung für die zuverlässige und ortsungebundene Erfassung der Arbeitszeiten. Allerdings setzt die Art der Zeiterfassung auch mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets voraus, die in der Lage sind, digitale Applikationen (Apps) aufzurufen und zu bedienen.

Die Vorteile der mobilen Zeiterfassung sind insbesondere:

  • Erhöhte Effizienz, da diese Art der Zeiterfassung manuellen Verwaltungsaufwand eliminiert.
  • Internetzugang ist nicht nötig, denn die Daten werden vorerst lokal gespeichert.
  • Ortsungebundene Nutzung, die die Flexibilität der Mitarbeitenden erhöht.
  • Weniger Fehler, bezüglich der Eingabe und Verarbeitung.
  • Sinnvolle Auswertung, die dem Unternehmen sofort zur Verfügung steht.
  • Sichere Übertragung der Daten, bei der nichts verloren oder vergessen wird.

In vielen Fällen bietet die App eine Ergänzung zu einer bestehenden Zeiterfassungs-Software, die im Büro oder im Homeoffice auch vom Browser aus bedient werden kann. Die mobilen Zeiterfassungs-Apps sind auf die wichtigsten Funktionen reduziert und bieten dadurch eine leicht zu bedienende Oberfläche.

Auch die Personalverwaltung profitiert stark von der mobilen Zeiterfassung. Der verringerte Aufwand von ehemals nachgereichten Zeiterfassungsdokumenten aus dem Homeoffice oder von der Geschäftsreise lässt sich besser in andere HR-Prozesse investieren, die sich nicht so einfach digitalisieren lassen.

Die Zeiten werden in Echtzeit in der Anwendung abgebildet und automatisch sorgfältig gegliedert. Mit wenigen Klicks können Personalverantwortliche die Zeiten der Mitarbeitenden auswerten. So wird wertvolle Arbeitszeit gespart und die Personaleinsatzplanung für diverse Projekte kann schnell überblickt werden.

Für welche Unternehmen und Industrien eignet sich die mobile Zeiterfassung besonders?

Ob die Zeiterfassung der gesamten Arbeitszeit langfristig zur allgemeinen gesetzlichen Pflicht wird oder nicht, steht bis zum Gesetzesentwurf der Bundesrepublik noch in den Sternen. Doch eines ist klar: in vielen Berufen ist die Zeiterfassung durch interne Bestimmungen und Absprachen für Mitarbeitende sowieso schon Pflicht. Vor allem Berufsgruppen mit besonderem Flexibilitätsanspruch und schnellem Datenübertragungsbedürfnis profitieren auch in diesem Falle von der mobilen Zeiterfassung.

Mobile Zeiterfassung im Handwerk

Ein neuer Tag, ein neues Projekt – das Handwerk gehört zu der Berufsgruppe, die keinen stetig festen Standort für ihre ausführenden Arbeiten hat. Dazu kommen, je nach Auftragslage, Zeitdruck, ungeplante Einsätze und spontane Überstunden, wenn es zu Problemen auf der Baustelle kommt.

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Unter solchen Bedingungen mit Papier und Stift mit den stetigen Veränderungen Schritt zu halten ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern schlichtweg unmöglich. Die mobile Zeiterfassung erleichtert den administrativen Aufwand bei Handwerkern enorm.

Arbeits- und Pausenzeiten können direkt beim Kunden in Echtzeit erfasst und der Verwaltung übermittelt werden. Diese Transparenz zeigt zusätzlich, welche Ressourcen auf welchem Projekt besonders berücksichtigt werden müssen oder ob ein Projekt zusätzliche Unterstützung braucht.

Mobile Zeiterfassung auf Baustellen

Auch auf dem Bau kommen dem Handwerk ähnliche Voraussetzungen zum Tragen, die sich mit einem analogen Zeiterfassungssystem nicht ausreichend abdecken und bedienen lassen. Die mobile Zeiterfassung ist also auch auf dem Bau und für Bauarbeiter eine sinnvolle Ergänzung, um den Überblick über die für das jeweilige Projekt geleisteten Stunden zu behalten.

So kann, mit Hilfe einer passenden App, auch der Bauarbeiter an seinem Arbeitsplatz seine Zeiten über das Smartphone eintragen.

Mobile Zeiterfassung für Vertreter

Eine Berufsgruppe, die ebenfalls von Reisen und hohen Flexibilitätsansprüchen geprägt ist, ist die der Vertreter. Produktpräsentationen, Kundengespräche, Akquise und Servicesicherung – ein diverses Aufgabenportfolio beschäftigt Vertreter in verschiedensten Branchen.

Ein klarer Fall für die mobile Zeiterfassung, die erneut mit der standortunabhängigen Nutzung punktet. Mitarbeitende haben ebenso Kontrolle über ihr eigenes Arbeitspensum, wie HR-Verantwortliche oder Geschäftsführer.

Mobile Zeiterfassung im Homeoffice

Das sich großer Beliebtheit erfreuende Modell des Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben. Unternehmen, die bereits eine digitale Zeiterfassung standortbasiert etabliert haben, schauen jetzt händeringend nach einer ergänzenden Lösung. Auch Betriebe, die bisher analog oder mit einfachen Tabellen vorgegangen sind, werden nach und nach zum Umdenken bewegt.

Die mobile Zeiterfassung erleichtert die Planung und Koordination der Arbeitszeit natürlich auch von zu Hause aus. Auch bei einem Hybrid-Modell, mit einem Tag im Büro und dem nächsten zu Hause, sowie halbe Tage vor Ort und den Rest des Arbeitstages in den eigenen vier Wänden, sind flexibel mit der mobilen Zeiterfassung zu verfolgen. Die mobile Zeiterfassung funktioniert so dynamisch, wie die Mitarbeitenden es benötigen.

Generell eignet sich die mobile Zeiterfassung für alle Arbeitenden, die viel unterwegs sind. Durch die mobile Lösung gehen Stundenzettel nicht verloren, verknittern nicht in der Tasche und werden auch nicht vergessen. Die Apps lassen sich leicht implementieren und die Zeiterfassung startet mit nur einem Klick. Drucker, Stift und Papier werden überflüssig. So ist eine organisierte und ordentliche Stundenerfassung zu jedem Zeitpunkt und von überall aus gewährleistet.

Was ist bei der Auswahl eines Anbieters der mobilen Zeiterfassung zu beachten?

Wenn es nun darum geht, einen passenden Anbieter für die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens herauszusuchen, kann die Entscheidung recht schwerfallen. Folgende Fragen helfen dabei, die für das eigene Unternehmen wichtigsten Funktionen herauszuarbeiten und eine geeignete Entscheidung für die mobile Zeiterfassung zu treffen:

  • Welchen Daten muss das gewählte System erfassen?
  • Welche Art der Auswertung soll möglich sein?
  • Wie teuer darf die Implementierung und Pflege sein?
  • Welche Geräte, Smartphones, etc. sollen genutzt werden?
  • Soll eine Aufgabenerfassung ebenfalls integriert sein?
  • Sollte eine Offline-Nutzung möglich sein?
  • Können Zeiten manuell korrigiert und nachgetragen werden?

Da allerlei Daten in die Software eingepflegt werden, haben viele Arbeitnehmende häufig Bedenken, dass der Datenschutz nicht eingehalten wird. Daher ist es bei der Auswahl des Systems wichtig, genau darauf zu achten, dass auf die Datenschutzrichtlinien Wert gelegt wird. Server, die sich auf europäischem Boden befinden, müssen sich an die strengen Regeln der DSGVO halten und sind deswegen prinzipiell zu favorisieren.

Nur weil eine Zeiterfassung mobil ist, heißt es nicht, dass sie auch eine App-Version beinhaltet. Darauf sollte geachtet werden, denn das Handling ist mobil zwar auch über den Browser möglich, doch eine extra für mobile Endgeräte ausgerichtete App hat in der Anwendung und Speicherung diverse Vorteile gegenüber der Browserfunktion. Die Ansicht und Bedienung fallen auf einer App wesentlich leichter als in der mobilen Ansicht im Browser.

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Was muss eine Lösung für die mobile Zeiterfassung mitbringen?

Funktionen und Zwecke der Software sollten im Voraus sehr genau formuliert werden. So fällt die Suche nach der passenden Software leichter und die benötigten Funktionen werden besser berücksichtigt.

  • Bedienbarkeit: Allem voran sollte die mobile Zeiterfassung, egal in welcher Form, leicht zu bedienen sein und somit eine Arbeitserleichterung darstellen. Einfache, verständliche Abläufe, schnelles Eintragen der Zeiten und Zuordnen zu den richtigen Projekten sowie, im Fall der Fälle, das Nachtragen und Korrigieren von Zeiten, wenn doch mal etwas schiefgelaufen sein sollte.
  • Übersichtlichkeit: Jegliche administrative Anwendungen machen in der App selbst weniger Sinn. Diese Zusatzanwendungen können auf die Webanwendungen ausgelagert werden. Die App an sich sollte also nur aus den wichtigsten Funktionen zusammengesetzt sein, sodass alle Anwendungen leicht zu finden sind.

Die meisten Anbieter für die mobile Zeiterfassung bieten zum ersten Ausprobieren eine Testversion. So auch Personizer. Unsere cloudbasierte HR-Software ist ideal für kleine bis mittelständische Unternehmen. Mit der Personizer App erhalten Unternehmen und Mitarbeitende die optimale Verbindung von zuverlässiger Zeiterfassung und mobiler Flexibilität.

So ge­lingt die mobile Zeit­erfassung

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Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Was ist mobile Zeiterfassung überhaupt?

Mobile Zeiterfassung bedeutet, dass Mitarbeitende ihre Arbeitszeiten nicht nur am PC im Büro, sondern auch von unterwegs oder aus dem Homeoffice erfassen können – zum Beispiel über eine App auf dem Smartphone oder Tablet. So wird Arbeitszeitdokumentation unabhängig vom Arbeitsort und bleibt trotzdem strukturiert und nachvollziehbar.

Braucht man für mobile Zeiterfassung zwingend eine App?

Nicht zwingend – aber es ist sinnvoll.
Viele Systeme funktionieren auch über den mobilen Browser. Eine dedizierte App bietet jedoch meist:
bessere Usability auf dem Smartphone
schnellere Bedienung mit wenigen Klicks
stabilere Offline-Funktionen
bessere Darstellung auf kleinen Screens
Für echte mobile Nutzung ist eine App in der Regel die angenehmere Lösung.

Für welche Branchen eignet sich mobile Zeiterfassung besonders?

Besonders sinnvoll ist sie u. a. für:
Handwerk & Bau (wechselnde Baustellen, viele Einsätze beim Kunden)
Außendienst & Vertrieb (viel unterwegs, flexible Termine)
Dienstleistungsunternehmen & Agenturen (projektbasierte Arbeit)
Unternehmen mit hohem Homeoffice- oder Hybrid-Anteil
KMU, die ihre Prozesse endlich weg von Papier & Excel bringen möchten
Grundsätzlich gilt:
Überall dort, wo nicht alle Mitarbeitenden am gleichen Ort sind, ist mobile Zeiterfassung ein echter Hebel.

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Urlaubs­planung im Unter­nehmen – so funk­tio­niert’s https://www.personizer.com/de/hr/urlaubsplanung-im-unternehmen/ Mon, 17 Apr 2023 10:19:57 +0000 https://www.personizer.com/?p=1239

Inhalt

Planungschaos im Team vermeiden

So entspannend der eigentliche Urlaub sein soll, desto stressiger ist oftmals die Vorbereitung. Nicht nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer stimmen sich ab. Auch untereinander haben Mitarbeitende und Teams häufig Schwierigkeiten, ihren Urlaub zu koordinieren.

Oft geht es zwischen Mitarbeitenden heiß her, wenn es um die schwer verdienten Urlaubstage und deren gerechte Verteilung geht. Es geht um Feiertage, die möglichst clever mit zusätzlichen Urlaubstagen aufgestockt werden. Aber auch private Urlaube und Events, die mündlich ja schon lange abgesprochen waren.

Die rechtzeitige Abstimmung und ein digitaler Urlaubsplaner helfen, Struktur und Erleichterung in das Chaos zu bringen. Denn die Organisation und Planung für den Zeitraum, in dem ein:e Mitarbeiter:in fehlt, bedarf einiges an Geschick.

Die folgenden Tipps werden dir helfen, eine gerechte und effiziente Urlaubsplanung im Unternehmen sicherzustellen.

Schluss mit Urlaubschaos im Team

Mit Personizer planst du Urlaube transparent, fair und ohne Excel-Dateien – ideal für Teams jeder Größe.

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Zeitliche Abstimmung mit digitalem Urlaubsplaner

Eine frühzeitige Abstimmung und Planung von Urlaubstagen ist der beste Startpunkt. Das Team sollte direkt und rechtzeitig über die bevorstehende Planung sprechen. Auch die Absprache unter den Abteilungen und externen Dienstleistern sollten in Betracht gezogen werden. So wird eine überraschende Unerreichbarkeit vermieden.

Einige wichtige Rahmenbedingungen sind zum Beispiel:

  • Mitarbeitende mit schulpflichtigen Kindern
  • Brückentage
  • Resturlaub
  • religiöse Feiertage
  • Unternehmensveranstaltungen

Diese Informationen sind häufig schon früh bekannt. Es sollte eine gerechte Verteilung der beliebtesten Urlaubszeit stattfinden. Denn das Gefühl der Gerechtigkeit fördert die Zufriedenheit des Teams. Eine frühzeitige Planung erhöht die Chance, dass alle Mitarbeitenden ihren Wunschurlaub erhalten.

Bei der Urlaubsplanung im Unternehmen hilft ein webbasierter Urlaubsplaner, mit dem Mitarbeitende von überall aus auf den eigenen Kalender zugreifen und Urlaubsanträge stellen können. Im selben Zuge haben Teamleiter:innen eine Übersicht über die Urlaube und Abwesenheiten des gesamten Teams und können so schneller Urlaubsanträge bewilligen.

Regeln erleichtern die Planung mit dem Urlaubsplaner

Klare Regeln bei der Planung sind hilfreich und wichtig, um es allen Beteiligten im Unternehmen so leicht wie möglich zu machen. Diese Regeln sollten am besten direkt in die Betriebsvereinbarung mit aufgenommen werden.

In den meisten Fällen ist die Personalabteilung für die Regeln der Urlaubsplanung zuständig. Wenn noch keine Richtlinien vereinbart wurden, kann die Personalabteilung zu Rate gezogen werden. Diese stellt dann eine passende Regelvereinbarung auf.

In Form von einer Checkliste fällt es den Mitarbeitenden leichter, sich an die entsprechenden Absprachen zu halten. Die Liste wird dann an die jeweiligen Führungskräfte im Unternehmen weitergegeben. Dadurch ist sie für alle Teams und Mitarbeitenden zugänglich, um alle gleichermaßen bei den Abstimmungen mit einzubeziehen. Ein digitaler Urlaubsplaner hilft dabei, die Regeln erfolgreich umzusetzen.

Bedarf im Unternehmen – wer ist wann unverzichtbar?

Für die Planung sind nicht nur die jährlichen Feiertage und Termine wichtig, sondern auch der jeweiligen Bedarf im Unternehmen. Führungskräfte wissen im Voraus, welche Zeiträume für ihre Projekte und die dazugehörigen Teams essentiell sind. Vor allem wissen sie, wann es buchstäblich auf jeden Mitarbeitenden ankommt.

Besonders dann, wenn es branchenspezifisch viel oder wenig zu tun gibt, sollten sich Führungskräfte entsprechend Ihren Mitarbeitenden gegenüber positionieren. Das ermöglicht die Chance, Erwartungshaltungen bezüglich der Urlaubsplanung rechtzeitig zu verkünden.

Wenn notwendig, können auch Urlaubssperren oder Betriebsurlaube für stärker oder schwächer betroffene Zeiten veranlasst werden. Ein Urlaubsplaner ermöglicht und vereinfacht die klare Kommunikation entsprechender Beschränkungen.

In solchen Situationen ist es besonders einfach, einen digitalen Urlaubsplaner zu nutzen. Denn dieser zeigt Betriebsurlaub oder Urlaubssperren schnell und unkompliziert an. Beschränkungen können entweder einzelne Abteilungen, oder direkt das ganze Unternehmen betreffen. Die Urlaubssperre blockiert dann die Anträge von Mitarbeitenden. Betriebsurlaube werden automatisch in die Kalender der Mitarbeitenden eingetragen und die Tage vom Urlaubsanspruch abgezogen.

Urlaubsvertretung leicht gemacht

Bereits bei der Planung sollte die Vertretung der abwesenden Mitarbeitenden geklärt sein. Im Gegensatz zu einer Excel Tabelle ermöglicht eine Online-Urlaubsverwaltung ganz leicht einen Mitarbeitenden für die Zeit der Abwesenheit als Vertretung auszuwählen.

Ein Urlaubsplaner gewährleistet einerseits, dass der Arbeitsablauf und Zeitplan für anstehende Projekte geregelt ist. Andererseits weiß jedes Teammitglied auch, wer die Vertretung im Falle einer Abwesenheit übernimmt. Projekte können so problemlos weiterlaufen. Dadurch fällt es Mitarbeitenden leichter, zukünftige Übergaben effizient zu gestalten.

Überschneidungen von Mitarbeitenden vermeiden

Im besten Falle gibt es für jeden Mitarbeitenden eine passende Urlaubsvertretung. Problematisch ist es, wenn alle Mitarbeitenden aus dem gleichen Aufgabenbereich zeitgleich fehlen. Dann liegt das Projekt schnell auf Eis und es kann zu Verzögerungen kommen. Freigaben für Urlaubsanträge sollten mit Bedacht erteilt werden, damit es nicht zu Urlaubsüberschneidungen kommt.

Ein digitaler Urlaubsplaner unterstützt dabei, Überschneidungen der Urlaubstage schon bei der Freigabe zu erkennen. Anders als bei einer Excel Tabelle werden bereits freigegebene Urlaubstage den jeweiligen Teammitgliedern im Kalender angezeigt.

Resturlaub und Überstunden organisieren

Ein leistungsorientiertes Team stellt für jedes Unternehmen eine Freude dar. Doch Leistung und Motivation sind immer voneinander abhängig. Mitarbeitende brauchen die Möglichkeit, sich zu entspannen und zu erholen. Erst dadurch entsteht ein dauerhaft motiviertes Team.

Regelmäßige Pausen und Freiheiten fördern die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. In jedem Falle sollten klare betriebliche Regeln aufgestellt werden, bis wann der Resturlaub genommen werden muss. Mitarbeitende sollten dazu angehalten werden, Überstunden so schnell es geht abzufeiern.

Auch hier kann ein digitaler Urlaubsplaner bei der Organisation helfen. Dieser bietet mehrere Optionen bei der Auswahl der Abwesenheit. Darunter Home-Office, Dienstreisen, Messen, Weiterbildung, unbezahlten Urlaub, Sonderurlaub oder den genannten Überstundenabbau. Mitarbeitende können direkt vermerken, wenn sie nach einer betriebsstarken Woche einen Ausgleich vorsehen.

Alle Abwesenheiten auf einen Blick

Ob Urlaub, Homeoffice oder Überstundenabbau – Personizer bündelt alle Abwesenheiten übersichtlich in einem Kalender.

Urlaubs­planung im Unter­nehmen – so funk­tio­niert's

Urlaub ist Urlaub

Das Aufheben eines bereits freigegebenen Urlaubsantrags ist schwierig. Daher muss man sicher sein, dass der Urlaub zeitlich und wirtschaftlich Sinn macht. Folgend muss der Urlaub auch respektiert werden. Es sollte vermieden werden, dass Mitarbeitende während der Urlaubszeit kontaktiert werden.

Für fast jeden Zweiten ist es laut einer Umfrage normal, im Urlaub regelmäßig über die Arbeit und die Aufgaben nachzudenken. 14 % der Arbeitnehmer:innen nutzen während ihres Urlaubs freiwillig Stunden, um berufliche E-Mails zu lesen.

Die überragende Mehrheit von 75 % der Befragten braucht länger als eine Woche, um in ihrem Urlaub angekommen zu sein. Also erst, wenn der Urlaub entweder fast oder komplett vorbei ist. Deswegen sollten alle Mitarbeitenden die Möglichkeit bekommen, ihren Urlaub ungestört zu nutzen.

Die Lösung – der digitale Urlaubsplaner

Mit einem digitalen Urlaubsplaner lassen sich Urlaubstage von allen Teammitgliedern einfach und übersichtlich verwalten. Dies ist nicht nur extrem effizient, sondern vermeidet auch Fehler in der Planung und daraus resultierende Spannungen im Team.

Effiziente Urlaubsplanung im Unternehmen mit Personizer

Der Online-Urlaubsplaner von Personizer bietet dir dabei alle Möglichkeiten! Koordiniere Teams und einzelne Mitarbeitende optimal. Organisiere und bereite die Mitarbeitenden auf anstehende Urlaube vor. Alles, was du für eine effiziente Urlaubsverwaltung benötigst, hält das Urlaubsplanungs-Modul von Personizer für Unternehmen bereit. Für bis zu fünf Teammitglieder ist das Tool kostenfrei nutzbar. Überzeuge dich jetzt vom Personizer Urlaubsplaner.

Häufig gestellte Fragen

Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen. Falls du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere gerne unseren Support.

Wie hilft ein digitaler Urlaubsplaner bei der Planung?

Ein digitaler Urlaubsplaner ermöglicht:
ortsunabhängige Antragstellung durch Mitarbeitende,
Echtzeit-Übersicht über Abwesenheiten des gesamten Teams, sowie
automatische Prüfung auf Überschneidungen
und schnellere Freigabeprozesse.
So entsteht eine strukturierte und für alle nachvollziehbare Urlaubsplanung.

Wie vermeidet man Überschneidungen bei Urlauben?

Eine digitale Urlaubsverwaltung zeigt Überschneidungen schon beim Antrag an. Dadurch können Teamleitungen
Engpässe frühzeitig erkennen,
realistisch entscheiden und
Aufgaben besser verteilen.
Im Vergleich zu Excel verhindert die Software Planungsfehler und Mehrarbeit.

Urlaubs­planung im Unter­nehmen – so funk­tio­niert's
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Urlaubs­planung im Unter­nehmen – so funk­tio­niert's
Urlaubs­planung im Unter­nehmen – so funk­tio­niert's

Alle
Abwesenheiten
in einem Tool

Urlaubsanträge online stellen, genehmigen und im Teamkalender sehen.

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Arbeits­zeiten in Excel be­rechnen – so geht´s! https://www.personizer.com/de/hr/arbeitszeiten-in-excel-berechnen/ Mon, 17 Apr 2023 10:19:57 +0000 https://www.personizer.com/?p=1243

Inhalt

Die Zeiterfassung mit Excel

Excel gilt als treuer Wegbegleiter vieler Arbeitskräfte. Egal ob als Projektmanagementtool, Pivot-Tabelle oder als Stundenablage für den Arbeitszeitnachweis – Excel ist ein regelrechter Alleskönner.

Dass derart viele Möglichkeiten nicht immer nur Vorteile beinhalten, sondern auch hinderlich sein können, fällt dabei weniger ins Gewicht. Sehr zulasten der Arbeitskräfte. Und so gleicht es einer wiederkehrenden Enttäuschung, die vielen Mitarbeitenden vertraut ist.

Die Frage, die bei der Anwendung von Excel öfter seufzend von sich gegeben wird: Wie ging das noch mal? Doch damit ist ab heute Schluss. Nimm dir zwei Minuten Zeit und lass uns für dich der Schaffner der Erklärungen sein. Erklärungen, die den Umgang mit den Arbeitszeiten aus Excel verständlicher machen. Raus aus der Unverständlichkeit – Ausstieg in Fahrtrichtung „Aha“!

Natürlich haben wir auch noch eine praktische Alternative für diejenigen parat, die ihren Aufwand bei der Zeiterfassung so gering wie möglich halten wollen. Starten wir jedoch zunächst damit, wie man in Excel Arbeitszeiten richtig berechnet.

Excel-Frust muss nicht sein

Verbringe weniger Zeit mit Formeln und mehr mit deinem Team – Personizer erfasst Arbeitszeiten automatisch, übersichtlich und rechtssicher.

Person verabschiedet sich in den Feierabend

Excel Grundlagen für eine bessere Übersicht

Wer im Arbeitsalltag eine große Excel-Tabelle zugespielt bekommt, der ist froh, wenn er auf den ersten Blick die richtige Übersicht erhält. Niemand mag es, sich nach Öffnen des Dokuments erst einmal „reinfuchsen“ zu müssen. Hier geht sonst unnötig Zeit verloren. Ein Datensalat ist keinesfalls eine Hilfe. Damit die Übersicht gelingt, bedarf es einiger Rahmenbedingungen.

Es empfiehlt sich beispielsweise, die erste Zeile für die Benennung der einzelnen Kategorien zu verwenden. Jede Spalte erhält ein entsprechendes Merkmal, wie Teammitglied, Tag, Start der Arbeitszeit und Ende. In den darauffolgenden Zeilen werden die Angaben für jede Arbeitskraft ausgefüllt.

Wer hier noch etwas dem Auge schmeicheln möchte, der hinterlegt die erste Zeile in einer anderen Farbe. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr! Denn auch zu viele Farben können die Tabelle unübersichtlich erscheinen lassen.

Zeilen Benennung in Excel für mehr Übersichtlichkeit
Spaltenbezeichnungen für eine bessere Übersicht

Die Größe der jeweiligen Spalten lässt sich individuell anpassen. So erscheinen auch komplette Namen der Teammitglieder auf einen Blick. Bei langen Tabellen empfiehlt es sich, mit Filtern für die jeweilige Spalte zu arbeiten. So kann man sich beispielsweise nur die Arbeitszeiten des Mitarbeiters Max Mustermann anzeigen lassen. Somit hast du alles auf einen Blick und bist weniger durch die vielen Einträge abgelenkt.

Einfaches Addieren von Stunden in Excel

Starten wir mit einem einfachen Beispiel. Die neue Woche startet mit drei wichtigen Aufgaben. Damit du den zeitlichen Rahmen hierfür überblicken kannst, eröffnest du eine neue Excel Tabelle. Jeder Aufgabe gibst du eine individuelle Bearbeitungszeit. Aufgabe 1 wird 5 Stunden und 45 Minuten lang sein. Für die zweite Aufgabe brauchst du etwa 8 Stunden und 30 Minuten und für die letzte Aufgabe nur eine Stunde. Jetzt möchtest du wissen, wie viele Stunden und Minuten du zum Ausführen der Aufgaben insgesamt brauchst.

  1. Dateneingabe: Gib 5:45 in Zelle B2, 8:30 in Zelle B3 und 01:00 in Zelle B4 ein.
  2. Klick auf die Zelle B5 und trage dort =B2+B3+B4 ein und drücke die Eingabetaste.
Stunden addieren in Excel mit einfacher Formel
Stunden in Excel addieren

Das Ergebnis beträgt 15:15 – also 15 Stunden und 15 Minuten, um die drei Aufgaben abzuschließen. Alternativ kannst du auch in Zelle B5 die Formel =SUMME(B2:B4) eingeben. Diese Summen-Funktion ist gerade bei mehreren Einträgen erheblich effizienter, da man hier einen ganzen Tabellenbereich abfragt. Man verfällt also nicht in eine starre Abfolge, in der man Zeile für Zeile addiert, sondern kommt schnell zum gewünschten Ergebnis.

Für einfache Bereiche reicht dies vollkommen aus. Schaut man sich aber die Tabelle der Mitarbeitenden aus dem ersten Bild (Screenshot 1) an, dann liegt der erste Stolperstein bereits parat. Hier hat der Mitarbeiter Max Mustermann am 22.11.21 um 9 Uhr und 27 Minuten angefangen zu arbeiten.

Der Eintrag lautet folglich: 09:27. Der Feierabend ist bei 17 Uhr und 44 Minuten, also 17:44, terminiert. Würde man hier die Einträge der Reihe nach addieren, so wäre das Ergebnis 03:11, also 3 Stunden und 11 Minuten. Gleicht man das Ergebnis mit den Eintragungen in der Excel Tabelle ab, so wird schnell ersichtlich, dass das nicht stimmen kann.

Tägliche Arbeitszeit in Excel berechnen

Hintergrund ist hier die Zeitwiedergabe von Excel. Beim Übergang von dem einen zum anderen Tag, also 00:00 Uhr, addiert das Programm die verbliebenen Einträge ab dem Zeitpunkt 00:00. Folglich muss die Formel umgestellt werden. Statt Addition verwendet man Subtraktion, um das richtige Ergebnis zu erhalten.

Tägliche Arbeitszeit in Excel berechnen
Arbeits- und Pausenzeiten in Excel richtig berechnen

Trage hierfür in die Zeile E2 die Formel (=D2-C2) ein und du erhältst das gesuchte Ergebnis, nämlich 08:17. Der Mitarbeiter Max Mustermann hat an diesem Tag 8 Stunden und 17 Minuten gearbeitet. Hinzu kommt eine halbstündige Pause. In Summe hat das Teammitglied also 7:47 Stunden gearbeitet.

Die einfache Addition oder Subtraktion von Zeiten ist also gar nicht so schwer. Dazu muss man lediglich darauf achten, welcher Wert am Ende dastehen soll. Was aber passiert, wenn etwas mit mehr als 24 Stunden dargestellt werden soll? Zum Beispiel im Rahmen eines Projektes, um die Gesamtsumme verschiedener Teilaufgaben aufzuzeigen?

Addition von mehr als 24 Stunden in Excel

  1. Gib in die Zelle B2 den Wert 13:30 und in die Zelle B3 den Wert 16:45 ein.
  2. Gehe in die Zelle B4 und tippe die Formel =B2+B3 ein – drücke die Eingabetaste.
Addition von mehr als 24 Stunden in Excel
Mehr als 24 Stunden in Excel addieren

Ähnlich wie bei dem vorangegangenen Beispiel hat Excel die Zahlen bis 24 aufsummiert und die überschüssigen Werte ab 00:00 eingetragen. Um dies zu korrigieren, bedarf es einer kleinen Zellenformatierung. Klingt schwierig? Ist es aber ganz und gar nicht.

Dazu reicht im ersten Schritt ein Rechtsklick auf die Zelle. In dem geöffneten Fenster findest du nun recht weit unten den Punkt „Zellen formatieren“. Daraufhin wird eine neue Registerkarte geöffnet. Links in der Kategorie wählst du jetzt „Uhrzeit“. Unter dem Feld „Typ“ gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Anzeige der Uhrzeit anzupassen. Um die Stundenanzahl über 24 Stunden anzeigen zu lassen, kannst du den Typ 37:30:55 auswählen. Jetzt ist die Zelle formatiert und die Stunden werden richtig angezeigt.

Allerdings werden in diesem Format auch die Sekunden mit aufgeschrieben. Wer es gerne etwas ausführlicher mag und lieber eine benutzerdefinierte Funktion ohne die Sekundenanzeige anwendet, kann dies in den nächsten Schritten nachlesen. Wenn du Glück hast, gibt es das Format unter dem Punkt „Benutzerdefiniert“ auch schon.

  1. Klick als Erstes auf die Zelle B4.
  2. Wähle dann mittels Rechtsklick „Zellen formatieren“ aus
  3. Gib manuell im Feld Typ oben in der Liste der Formate [h]:mm;@ ein, und wähle ok aus. Notiere dir den Doppelpunkt nach [h]und ein Semikolon nach mm. Bestätige deine Eingabe.

Das Ergebnis zeigt jetzt nicht mehr 06:15, sondern 30 Stunden und 15min (30:15).

Mit Personizer Arbeitszeiten digital erfassen

Du suchst nach einem Weg, die Arbeitszeiten noch einfacher zu dokumentieren? Dann nutze doch unser Zeiterfassungsmodul! Egal ob bei der Arbeit, im Homeoffice oder von unterwegs. Mit unserer Anwendung hast du die Möglichkeit zu jeder Zeit an jedem Ort direkt loszulegen. Starte deinen Arbeitstag mit einem Klick und der Rest ist ein regelrechter Selbstläufer. Das Programm läuft aktiv im Hintergrund. Die gesammelten Daten werden dabei in Echtzeit übertragen, was Zettel und Stift überflüssig macht. Nie war die Arbeitszeiterfassung leichter!

Im Dashboard findest du eine Übersicht über deine geleisteten Stunden und Pausen. Auch die Arbeitszeiten deiner Mitarbeitenden kannst du hier einsehen. Als Personalverantwortlicher bist du Admin und kannst auch die Stunden deines Teams einsehen.

Ist jemand überfordert und könnte Hilfe gebrauchen? Und wenn ja, hat jemand anderes die zeitlichen Kapazitäten zur Verfügung? Das und vieles mehr wird in wenigen Blicken deutlich. Das spart nicht nur Zeit, sondern senkt ebenfalls die Frustration während der Einarbeitung oder bei anderweitigen Problemen.

Unsere elektronische Zeiterfassung geht am Puls der Zeit und versorgt dich mit allem, was du brauchst. So kannst du dich in Ruhe auf deine Arbeit konzentrieren. Du hast vergessen, dich auszuloggen? Kein Problem. Deine Einträge sind auch im Nachgang noch bearbeitbar.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Mitarbeitende täglich einen Stundenzettel ausfüllen mussten. Mit der elektronischen Zeiterfassung tauschst du nun den Stift gegen ein paar wenige Klicks – egal ob am Computer oder mit dem Smartphone von unterwegs.

Unter dem Reiter „Reports“ siehst du die aufgelisteten Arbeits- sowie Pausenzeiten von dir und deinem Team.  Du willst einen genaueren Blick auf einzelne Zeiten werfen? Kein Problem! Mit einem Klick auf den Button Exportieren erhältst du die Möglichkeit, die Liste mit Arbeitszeiten und Pausen als Excel-Tabelle herunterzuladen.

Mit der Excel-Datei kannst du Beiträge manuell bearbeiten und Zeiten auswerten. Statt mit einer leeren Tabelle arbeiten zu müssen, hast du alle Einträge über Personizer direkt in die Tabelle importiert. Die Daten werden also nahtlos in das Excel-Format übertragen.

Unser Fazit

Mit Excel zu arbeiten, kann manchmal frustrierend sein. Die leere Tabelle füllt sich nach und nach nur mühselig mit manuellen Einträgen und im Trubel des Arbeitsalltags kann es schnell passieren, dass das Eintragen der Stunden vergessen wird. Wer dann die anschließenden Formeln für Excel falsch anwendet, der kommt am Ende nicht nur zu keinem Ergebnis, sondern ist darüber hinaus noch frustriert.

Dieser zusätzliche manuelle Aufwand, der ja doch recht fehleranfällig ist, kann durch eine digitale Lösung vermieden werden. Mit der Online Zeiterfassung von Personizer nimmst du die ersehnte Abkürzung durch den Excel-Dschungel, indem du bereits hinterlegte Zeiten ganz einfach aus dem System exportierst. Nie waren das Erfassen und Auswerten von Arbeitszeiten leichter!

Arbeits­zeiten in Excel be­rechnen – so geht´s!

Kostenlose Excel-Vorlage

Lade dir unsere kostenlose Excel-Vorlage für die Zeiterfassung herunter.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die häufigsten Fehler beim Berechnen von Arbeitszeiten in Excel?

Wer Arbeitszeiten in Excel berechnet, kämpft regelmäßig mit falschen Zeitformaten, fehlenden Pausenabzügen und manuellen Übertragungsfehlern. Überstunden werden oft falsch summiert, weil Excel keine Arbeitszeitgesetz-Warnungen kennt. Personizer übernimmt diese Berechnungen automatisch – inklusive Pausenabzug, Zeitkonto und gesetzlicher Höchstarbeitszeiten.

Wie kann ich Überstunden rechtssicher berechnen, ohne Excel-Tabellen?

Eine rechtssichere Überstundenberechnung erfordert lückenlose Aufzeichnungen, automatische Pausenabzüge und Dokumentation nach dem Arbeitszeitgesetz – das leistet Excel nicht zuverlässig. Personizer erfasst Arbeitszeiten automatisch, berechnet das Zeitkonto in Echtzeit und gibt Warnungen bei Verstößen gegen das ArbZG. Die Software ist DSGVO-konform und läuft auf ISO-zertifizierten EU-Servern.

Für wen lohnt sich der Wechsel von Excel zur digitalen Arbeitszeiterfassung?

Sobald ein Team mehr als fünf Mitarbeitende hat, wird Excel als Arbeitszeitrechner fehleranfällig und aufwändig. Besonders Unternehmen mit 15–100 Mitarbeitenden profitieren von einer automatisierten Lösung. Personizer ist speziell für KMU im DACH-Raum entwickelt, sofort einsatzbereit ohne Schulung und dauerhaft kostenlos in der Basisversion nutzbar.

Wie schnell lässt sich Personizer als Excel-Alternative für die Arbeitszeiterfassung einrichten?

Personizer ist ohne Installation und ohne Implementierungskosten sofort einsatzbereit – bestehende Mitarbeiterdaten lassen sich per CSV-Import direkt übernehmen. Die 14-tägige kostenlose Testphase mit vollem Funktionsumfang erfordert keine Kreditkarte. Die meisten Teams wechseln ihre Arbeitszeiterfassung von Excel zu Personizer innerhalb eines Arbeitstages.

Welche gesetzlichen Anforderungen erfüllt Personizer, die Excel nicht abdeckt?

Seit dem BAG-Urteil 2022 sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, Arbeitszeiten systematisch und manipulationssicher zu erfassen – eine einfache Excel-Tabelle genügt diesen Anforderungen nicht. Personizer dokumentiert Arbeitszeiten revisionssicher, gibt automatische Warnungen bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz und unterstützt den eAU-Abruf über DATEV. Als DSGVO-konforme Software mit EU-Hosting ist Personizer direkt auf die rechtlichen Anforderungen im DACH-Raum ausgelegt.

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